Nasraoglu übernimmt SV Hönisch

Nachfolger gefunden

Freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit, von links: Ziad Leilo, Abdu Nasraoglu und Wolfgang Zehl.
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Freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit, von links: Ziad Leilo, Abdu Nasraoglu und Wolfgang Zehl.

Hönisch – Nachdem Ricardo Seidel beim SV Hönisch sein Amt als Trainer im Dezember mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte (wir berichteten), präsentierten die Verantwortlichen nun dessen Nachfolger. Ab Sommer übernimmt Abdu Nasraoglu die Verantwortung beim Fußball-Kreisligisten. „Abdu war unsere Wunschlösung. Daher bin ich sehr froh, dass es geklappt hat“, erzählt Ziad Leilo, sportlicher Leiter des SV Hönisch.

Nasraoglu, der aktuell den TV Hassendorf in der 1. Kreisklasse Rotenburg trainiert, ist kein Unbekannter im Kreis und verfügt auch über höherklassige Erfahrungen.

Bei seiner Vorstellung hielt sich Nasraoglu bezüglich der Ziele bei seinem neuen Verein, nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Situation, noch bedeckt. „Wichtig ist, dass der Mannschaft ein Gesicht gegeben und der Zusammenhalt gestärkt wird“, findet Nasraoglu, der seit rund 30 Jahren im Trainergeschäft ist. Dabei will er auch besonders eng mit der zweiten Herren zusammenarbeiten, um die Gemeinschaft voranzubringen. „Der familiäre Aspekt im Verein ist wichtig. Dieser soll weiter bestehen und wachsen“, betont er.

Vor seinem Engagement in Hassendorf war der B-Lizenz-Inhaber unter anderem beim TSV Achim und TSV Uesen sowie beim damaligen Bezirksligisten TSV Ottersberg II tätig. „In Ottersberg hatte ich meine bislang erfolgreichste Zeit“, blickt der Übungsleiter auf den damaligen Aufstieg in den Bezirk und auf den Kreispokalsieg im selben Jahr zurück. Neben den diversen Stationen im Herrenbereich sammelte er auch im Juniorenbereich weitere Erfahrungen. „Die Jugendarbeit war sehr interessant. Die Arbeit mit den jungen Spielern, die sehr lernwillig sind, macht viel Spaß“, sagt er und verweist auf seine Zeit als Trainer der JSG Achim/Uesen. Die damalige Mannschaft habe er in der U14 übernommen und bis zur U18-Landesliga begleitet. „Im Herrenbereich ist die Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern wichtig“. Aus diesem Grund hofft Nasraoglu auch, dass ein Großteil des jetzigen Kaders zusammenbleibt.

„Pläne und Ziele zu haben, ist wichtig“, betont der 47-Jährige. Sobald der Kader des Kreisligisten stehe, könne man abschätzen, wohin der Weg gehe. „Mit einer intakten Mannschaft ist es sicherlich möglich, oben in der Tabelle mitzuspielen“, erklärt der neue Trainer, der zielorientiert mit dem Team arbeiten will. „Dafür soll Abdu auch die nötige Zeit bekommen“, versichert der Verein. Damit der neue Coach nicht allein die Arbeit aufnehmen muss, sucht der SV Hönisch derzeit noch einen Co-Trainer und hofft auch dort zeitnah Nägel mit Köpfen machen zu können.  kc

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