Wümme-Team fährt nächsten Oberliga-Dreier in Wolfsburg ein / „Ab der 63. Minute Fußballspielen eingestellt“

Nach 3:0-Führung hält Eggert Ottersberg den Rücken frei

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Keeper Tim Eggert.

Ottersberg - Zweiter Sieg in Folge für die Oberliga-Fußballer des TSV Ottersberg: So feierte das Team von Trainer Axel Sammrey gestern Nachmittag einen verdienten 3:0 (2:0)-Erfolg bei Lupo Martini Wolfsburg. Während die Ottersberger durch ihren zweiten Auswärtssieg in dieser Saison auf den achten Tabellenplatz kletterten, rutschte die Hausherren auf einen Abstiegsrang ab.

„Wir haben bis zur 63. Minute klasse Fußball gespielt. Dann aber haben wir geglaubt, es geht auch mit halber Kraft. Nur gut, dass sich dann unser Keeper Tim Eggert in Galaform präsentiert hat und gleich mehrere erstklassige Chancen der Wolfsburger zunichte machen konnte“, konstatierte nach dem Abpfiff ein nur teilweise gut gelaunter TSV-Trainer.

Bereits nach 20 Minuten durften die Gäste die Führung bejubeln. Nach einem klaren Foul am starken Ömer Aktas im 16er zeigte der Unparteiische sofort auf den Punkt, Benedetto Muzzicato blieb cool und verwandelte sicher. Kurz darauf (25.) dann gar das 2:0. Nach einer Yoshida-Flanke schlug Aktas mit dem Leder noch einmal einen Haken, stand im Strafraum blank und jagte das Sportgerät humorlos in die Maschen. „In der Pause habe ich dann gewarnt, dass dieses Ergebnis trügerisch ist, habe volle Konzentration gefordert. Die hatten wir dann beim 3:0“, so Sammrey. Das fiel in Minute 51. Traf Syueleyman Shakirov nur den Pfosten, so schaltete Mirko Peter im Nachschuss am schnellsten – damit war der Drops gelutscht.

Eigentlich. Denn danach bauten die Grün-Weißen von Minute zu Minute an Spannung ab, die Hausherren indes holten noch einmal alles aus sich heraus, gaben bis zum Schlusspfiff noch einmal alles und fuhren einen wütenden Angriff nach dem anderen. Gleich dreimal (63./64./70.) verhinderte Eggert den Anschlusstreffer, in der 88. Minute sprang dann der Pfosten für den bereits geschlagenen Schlussmann ein.

Am Ende aber überwog bei Sammrey doch die Freude über den nächsten Dreier. Vor allem, weil er gleich auf fünf Positionen gegenüber dem Vorwochenerfolg gegen Egestorf umbauen musste, Aktas, Shakirov, Mirko Peter sowie Sarar neu ins Team kamen und Denker neben Huhn wieder einmal als Innenverteidiger auflaufen musste. „Stefan hat das sehr gut gemacht und wieder zu null gespielt. Das sollte mir zu denken geben“, schmunzelte da der Übungsleiter abschließend verschmitzt. · vst

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