Mylene Nagel und Van Helsing’s Girl nicht zu schlagen

Feierte einen ungefährdeten Sieg: Julie Mynou Diederichsmeier.
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Feierte einen ungefährdeten Sieg: Julie Mynou Diederichsmeier.

Verden – Auf dem internationalen Turniergelände in Luhmühlen startete an diesem Wochenende das hannoversche Landesturnier. Besonders für Anabel Baumgart, Mylene Nagel und Julie Mynou Diederichsmeier vom RV Aller-Weser war der erste Wettkampftag ein Highlight. Erfolge feierten auch Otto Walter in Vreschen und Stephanie Böhe in Herzlake.

Zunächst siegte Anabel Baumgart mit dem neunjährigen Wallach Home Run (Quality Time x MV Tygo) in einem Springen mit steigenden Anforderungen der Klasse L. Mit einer Zeit von 62,50 Sekunden blieb sie wenige Zehntel vor dem Zweitplatzierten Paar und sicherte sich diesen Sieg. Wenig später waren die Reiterin vom RV Aller-Weser und ihr Home Run dann auch im Stilspringen mit Zeitpunkten auf M*-Niveau erfolgreich. Das Duo kam auf eine starke Wertnote von 8,50. Jan Heemsoth (RV Graf von Schmettow) wurde in diesem Wettbewerb mit Carlos zudem vierter. Über einen Sieg in Westergellersen konnte sich auch Mylene Nagel (ehemals Diederichsmeier) freuen. Im S*-Springen legte sie mit Van Helsing’s Girl (Van Helsing x MV Lux) eine wahnsinnig schnelle Zeit vor. Fast vier Sekunden trennten sie von Simone Schmitz auf Rang zwei. Mylene Nagel belegte mit Nivana auch noch einen tollen dritten Platz. Julie Mynou Diederichsmeier schnappte sich mit Choccoloca und Quick and Fly die Plätze vier und sechs. Sie holte außerdem noch eine weitere Platzierung im M**-Springen. Mit Choccoloca konnte sie auf diesem Niveau mit einem zweiten Platz abermals eine starke Performance zeigen. Platz vier holten sich außerdem noch Isalie Baumgart (RV Aller-Weser) und Pony Nugget in einem L-Springen. Am zweiten Turniertag hieß die strahlende Siegerin des S-Springens mit Stechen Julie Mynou Diederichsmeier. Mit Choccoloca (Cador x MV Calato) war sie rund sechs Sekunden schneller als die Konkurrenz. Auf den vorderen Rängen dieser Prüfung waren auch Gabriele Heemsoth und Happinez zu finden, die Fünfte wurden. Eine weitere Platzierung sicherte sich Isalie Baumgart mit Nugget im L-Springen.

Maja Schnakenberg glänzt auf dem Dressurplatz

Auf dem Dressurplatz glänzte Maja Schnakenberg vom RV Hülsen-Aller, die in der ersten Wertung der Landesmeisterschaft der jungen Dressurreiter mit der Hannoveraner Stute Donna Bella zweite wurde. In dieser Dressurprüfung der Klasse M** erreichte die junge Reiterin mit der Don Index-Tochter 69,414 Prozent. Mit ihrem Wallach Fürst Furiose wurde Maja Schnakenberg zusätzlich vierte. Noch besser lief es am Folgetag in der zweiten Wertung zur Landesmeisterschaft der Jungen Dressurreiter. In dieser M**-Dressur siegte Maja Schnakenberg mit Donna Bella mit 70,570 Prozent. Mit Fürst Furioso belegte sie abermals Platz vier. Auch Hendrik Baumgart konnte in einer Wertungsprüfung für die Landesmeisterschaften überzeugen. In der S*-Dressur kamen er und Qudamm auf 68,421 Prozent und damit auf Platz drei. Elske Marei Pilzner belegte im selben Wettbewerb mit Florisney Platz fünf. Auch am zweiten Turniertag holten die beiden Dressurreiter einen dritten und einen sechsten Platz auf S*-Niveau.

Mehrere Platzierungen und einen Sieg holte außerdem Otto Walter in Vreschen-Bokel. Der Reiter vom RV Aller-Weser war dort mit seinen Pferden Valentino, Domanio und Leidenschaft am Start. Mit der Hannoveraner Stute Leidenschaft gelang ihm zunächst ein starker zweiter Platz in einer Dressurprüfung der Klasse S** und am Folgetag dann der Treffer auf eben diesem hohen Niveau. Mit der Stute von Londontime siegte er mit einer Wertung von 69,802 Prozent.

In Herzlake sicherte sich Hanna Nordström den Sieg in einem internationalen Springen (CSIAmA). Die Finnin gewann mit Hudson diese Prüfung mit etwa vier Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Paar. Stephanie Böhe holte sich einen Treffer im Springen der internationalen Youngster Tour (Hindernishöhe bis zu 1,30 Meter) für siebenjährige Pferde. Gestartet war die Reiterin aus Thedinghausen mit Lyjin (Lyjanero x MV Quicksilber). Außerdem schnappte sie sich Platz vier in einem internationalen Zwei-Phasen-Springen bei einer Hindernishöhe von bis zu 1,25 Meter. Mit Fifty Special blieb sie in beiden Umläufen fehlerfrei.  kk

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