Uphusens Coach will aus Gifhorn etwas Zählbares mitnehmen

Muzzicato: Jetzt lässt er die „Punkte-Frisur“ wachsen

Der Kämpfer-Kurzhaarschnitt hat bei Benedetto Muzzicato ausgedient, „jetzt lasse ich mir eine Punkte-Frisur wachsen“, grinste der Uphuser Coach gestern verschmitzt. - Foto: von Staden

Uphusen - Ein Aufsteiger folgt dem Aufsteiger: Nach dem 4:4 am vergangenen Wochenende daheim gegen den TuS Bersenbrück will Fußball-Oberligist TB Uphusen nun am Sonntag in Gifhorn beim nächsten Neuling erneut etwas Zählbares einfahren.

Und dafür lässt TBU-Coach Bendetto Muzzicato seine Haarpracht wieder wachsen, verriet: „Zu Saisonbeginn habe ich die Haare abrasiert, um zu demonstrieren, dass ich mit dem Team den Kampf um den Klassenerhalt voll annehme. Nun aber brauchen wir die Punkte-Frisur!“ Wie die am Ende aussehen wird – abwarten.

Muzzicato, der unter der Woche in Hennef an der Trainer-A-Lizenz feilte, weiß aber natürlich, dass er mit seiner Elf alles andere als der Favorit in dieser Partie sein wird, auch wenn die Gastgeber erst einen Sieg aus sechs Spielen vorweisen können und damit derzeit das Tabellenende (15.) zieren. 

„Ich denke, dass den Gifhornern der 2:1-Sieg am vergangenen Wochenende beim VfL Oldenburg Auftrieb geben wird. Deshalb sind wir auch gespannt, wie sie uns bespielen werden“, sagt da Uphusens Co-Trainer Oktay Yildirim, der unter der Woche dem „paukenden“ Muzzicato viel Positives von den Trainingseinheiten berichten konnte. „Ich habe die Fehler, die uns gegen Bersenbrück zwei Punkte gekostet haben, angesprochen. Die Mannschaft hat es sofort begriffen und Vollgas in jeder Einheit gegeben“, so Yildirim. Doch der Co übte nicht nur Kritik: „Denn trotz all der Fehler haben die Jungs beim 4:4 enorme Moral bewiesen und gezeigt, dass sie eine Einheit sind!“

Diese Moral wird am Sonntag beim Team von Coach Uwe Erkenbrecher wohl erneut gefordert sein. Zwar weist der Aufsteiger mit bisher nur drei erzielten Toren den schwächsten Angriff der Liga auf, „doch Fußball besteht nicht nur aus Statistik. Denn wie gesagt, dieses 2:1 in Oldenburg kann einiges freigesetzt haben. Da ist es ganz wichtig, dass wir von Beginn an unsere Stärken dem Gegner aufzwingen“, so Yildirim. Und Muzzicato unterstreicht: „Der MTV Gifhorn wird mit Elan kommen – wir müssen den größeren an den Tag legen!“

Personell wird es kaum Veränderungen geben. Ali Achour (Autounfall mit leichten Blessuren), Alpha Fadiga (blieb dem Training unter der Woche fern), Johannes Ibelherr (Zerrung), Patrick Müller (Gelb-Rot-Sperre) und Obed Scholl (Zahn-OP) stehen nicht zur Verfügung. Muzzicato: „Müller und Achour waren dieses Mal Start-Elf-Kandidaten. So aber wird es wohl in der Aufstellung zum Vorsonntag kaum Veränderungen geben.“

vst

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