Verden-Aller düpiert Daverdens Reserve

Müller nach dem 18:25 bedient

Daverden - Von Björn LakemannWährend sich die Landesliga-Handballer der HSG Verden-Aller nach dem überraschend deutlichen 25:18 (8:9)-Auswärtscoup im Abstiegsknaller beim TSV Daverden II wie die kleinen Kinder freuten, war der Katzenjammer auf Seiten der Gastgeber entsprechend groß. Da war es keine Überraschung, dass Daverdens Coach Thomas Müller nicht nur bedient, sondern auch kurz angebunden war: „Wir haben völlig verdient verloren.

18 Tore sprechen da eine deutliche Sprache. Auf unserer Seite spielte keiner in Normalform.“ Ganz anders gestaltete sich da die Stimmung bei HSG-Coach Jens Haase: „Vor der Pause haben wir Daverdens Deckung nicht genug beschäftigt. In der zweiten Hälfte haben wir dann in der Defensive sehr gut gestanden. Das war entscheidend für den Ausgang. Außerdem waren wir nach Daverden gekommen, um zu siegen.“

Die Gäste erwischten einen guten Start und legten durch Lukas Konradt ein 7:4 (20.) vor. „Zu diesem Zeitpunkt hatten wir Daverden völlig im Griff“, befand HSG-Keeper Lutz Evers, der bis dato schon sechs Paraden auf seinem Konto hatte. Doch im letzten Drittel der ersten Hälfte ließen die Gäste nach und Daverdens Verbandsliga-Reserve war am Zug. Zwei Minuten vor der Pause glückte Oliver Seilz per Siebenmeter das 9:8. In dieser Phase stand Verden-Allers Oliver Schaffeld bereits mit einem weißen Turban auf dem Parkett, da er sich in der 18. Minute einen Cut über dem linken Auge zugezogen hatte. Das hielt den HSG-Shooter aber nicht davon ab, seinem Team weiter zu Seite zu stehen. Zwischen den Pfosten hatte Bernd Rengstorff nun Evers abgelöst und führte sich mit einem abgewehrten Siebenmeter beim 12:13 gut ein. Das war offensichtlich der Startschuss für ein Offensiv-Feuerwerk der Verdener, das im 20:16 (51.) mündete. Juri Wolkow war geschickt eingelaufen und hatte seine erste Bude markiert. Auf Daverdener Seite wurde die Rufe von Coach Thomas Müller immer leiser. Auch die Tatsache, dass Schaffeld in der 52. Minute ausschied, sorgte nicht für eine Wende. Im Gegenteil. Die überzeugenden Malte Fuhrmann und Christian Bieck legten noch einmal nach für die Gäste und sorgten für frischen Wind im Kampf um den Klassenerhalt für die HSG. Haase: „Der Sieg ist zwar gut, doch wir brauche noch drei weitere.“

Tore TSV Daverden II: Seilz (5/5), Bodenstab (4), L. Hoerdt (3), L. Schlenker (2), Vagt (2), Schwartzkopff (1), Kirst (1).

Tore HSG Verden-Aller: Fuhrmann (6), Bieck (6), Schaffeld (5), Albert (3), T. Härthe (2), Konradt (1), Wolkow (1), Häfker (1).

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