Kapitän des TT-Landesligisten TV Oyten ist vom Klassenerhalt fest überzeugt

Müller: „Mit dem Abstieg beschäftige ich mich nicht“

Oyten - Von Kai CaspersNach dem souveränen Titelgewinn in der Tischtennis-Bezirksoberliga hatten sich die Herren des TV Oyten auch in der Landesliga einen Platz im gesicherten Mittelfeld zum Ziel gesetzt. Davon ist der Aufsteiger derzeit aber noch ein gutes Stück entfernt. Aktuell belegt das Team um Frank Müller lediglich den Relegationsplatz. Dennoch ist der Oytener Kapitän vom Klassenerhalt überzeugt, wie er im Interview verrät.

Herr Müller, vor der Saison hatten Sie mit einer Platzierung zwischen vier und sechs geliebäugelt. Haben Sie das Leistungsvermögen Ihrer Mannschaft bei aktuell nur sechs Punkten damit etwas überschätzt?

Müller: Auf keinen Fall. Das zeigen ja auch die Ergebnisse. Sicherlich hätte ich mir zwei oder drei Punkte mehr gewünscht, die auch sicher drin gewesen wären. Und mit denen hätten wir die Hinrunde auf dem fünften Platz abgeschlossen.

Das bedeutet, dass Sie nach wie vor vom Klassenerhalt fest überzeugt sind?

Müller: Mit dem Abstieg beschäftige ich mich erstmal nicht. Schließlich haben wir auch bei unseren Niederlagen, mit Ausnahme der Partie in Ritterhude, immer gut mitgehalten. Gerade das abschließende 7:9 gegen die Übermannschaft aus Geestemünde hat uns noch einmal zusätzliches Selbstvertrauen in die eigene Stärke gegeben. Darüber hinaus haben wir in der Rückrunde gleich sechs Heimspiele, in denen wir mit der Unterstützung unserer Zuschauer immer für eine Überraschung gut sind.

Nach dem guten Start mit 5:5-Punkten gab es für ihre Mannschaft in den folgenden vier Spielen nicht mehr viel zu holen. Haben Sie eine Erklärung dafür?

Müller: Ich denke, dass es da gleich mehrere Faktoren gibt. Zunächst einmal verfügen wir über keine gute Bilanz in den Doppeln. Gerade von unserem Spitzenduo Marco Gluza und Alexander Semmler hätte da schon etwas mehr kommen müssen. Daher wird es auch Umstellungen geben. Darüber hinaus sind Arne Fichtner, der nach seiner Verletzung nicht regelmäßig trainieren konnte, und ich im mittleren Paarkreuz deutlich hinter den Erwartungen geblieben. Auch bei Marco hätte die Bilanz sicher noch besser ausfallen können, während Alexander für mich am Limit gespielt hat. Ganz stark war indes der Auftritt von Fabian Kramer und Jonathan Feldt, die zur Rückrunde auch beide ins mittlere Paarkreuz rutschen.

Zuletzt kamen immer wieder Gerüchte auf, dass Sie sich nach Verstärkungen für die Rückrunde umgucken. Ist da etwas dran, oder sind Sie vielleicht sogar schon fündig geworden?

Müller: Natürlich haben wir uns nach der nicht so optimal verlaufenen Hinrunde so unsere Gedanken gemacht und mal vorsichtig die Fühler ausgestreckt. Allerdings war das alles andere als einfach. Zwar gab es einige Kandidaten, die uns definitiv hätten helfen können, doch die wollen aktuell alle eine Pause einlegen. Somit werden wir die Serie mit unverändertem Personal zu Ende spielen. Aber wie bereits gesagt: Auch wenn uns derzeit nur das Spielverhältnis gegenüber dem MTV Tostedt vom direkten Abstiegsplatz trennt, glaube ich fest an ein weiteres Jahr in der Landesliga. Denn ich bin mir sicher, dass sich die Umstellungen auf jeden Fall bezahlt machen und wir gerade in eigener Halle die nötigen Punkte einfahren werden.

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