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TVO-Trainer Lars Müller-Dormann: Wir sind gewarnt

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Von: Kai Caspers

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Oytens Noah Dreyer steht mit seinem Team in der Verbandsliga vor einer echten Bewährungsprobe beim extrem heimstarken MTV Eyendorf.
Oytens Noah Dreyer steht mit seinem Team in der Verbandsliga vor einer echten Bewährungsprobe beim extrem heimstarken MTV Eyendorf. © Hägermann

Auch wenn der TV Oyten als Tabellenführer der Handball-Verbandsliga als Favorit nach Eyendorf fährt, ist der Respekt groß. Klarer Außenseiter ist indes der TSV Daverden in Bremervörde.

Oyten/Daverden – Von der Papierform sind die Rollen in der Handball-Verbandsliga an diesem Spieltag klar verteilt. Während der TSV Daverden nach der klaren Niederlage im Derby beim TV Oyten erneut als Außenseiter in die Partie beim TSV Bremervörde geht, reist der Tabellenführer aus Oyten als Favorit nach Eyendorf.

MTV Eyendorf - TV Oyten (Sbd., 19.15 Uhr). Ganz so klar ist die Ausgangslage für Lars Müller-Dormann dann aber doch nicht. Zwar hat der MTV bis dato nur zwölf Punkte auf dem Konto, doch die haben die Eyendorfer allesamt in eigener Halle geholt. „Augenscheinlich tritt die Truppe in ihren Heimspielen mit einer anderen Einstellung auf. Daher müssen wir von Beginn an hellwach sein und Gas geben“, nimmt Oytens Trainer sein Team in die Pflicht. „Ansonsten könnte das Spiel gegen die erfahrene Mannschaft auch ganz schnell mal in die andere Richtung laufen.“ Auch wenn es für beide Teams das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison ist, hat Müller-Dormann keine positiven Erinnerungen an den MTV. „Es ist zwar schon etwas länger her, aber Eyendorf ist die einzige Mannschaft, gegen die wir nach unserem Aufstieg in die Verbandsliga bis dato verloren haben“, verweist Oytens Trainer auf die Niederlage in eigener Halle in der abgebrochenen Saison im vergangenen Jahr. „Somit sind wir also gewarnt und werden die Gastgeber sicher nicht unterschätzen“, müssen die Oytener auf Marc und Dominik Lange sowie Yanik Grobler verzichten.

Bremervörde ist in eigener Halle eine Macht. Daher müssen wir uns im Vergleich zur vergangenen Partie schon deutlich steigern und vor allen Dingen den Kampf und die Härte annehmen, wenn wir von dort etwas Zählbares mitnehmen wollen.

Daverdens Trainer Christoph Schweitzer

TSV Bremervörde - TSV Daverden (Sbd., 18.30 Uhr). Die deutliche Niederlage in Oyten – sie war unter der Woche nur noch ganz kurz ein Thema in Daverden. „Natürlich hatten wir uns das etwas anders vorgestellt. Aber dann machen wir es jetzt in Bremervörde eben einfach besser“, gibt Christoph Schweitzer vor dem schweren Gang zum Tabellenzweiten zu verstehen. Gleichwohl weiß natürlich auch Daverdens Trainer, dass die Trauben dort relativ hoch hängen. „Bremervörde ist in eigener Halle eine Macht. Daher müssen wir uns im Vergleich zur vergangenen Partie schon deutlich steigern und vor allen Dingen den Kampf und die Härte annehmen, wenn wir von dort etwas Zählbares mitnehmen wollen“, warnt Schweitzer in erster Linie vor Spielmacher Felix Weber und Linksaußen Lars von Kamp. „Sie müssen wir in den Griff bekommen.“ Verzichten müssen die Gäste auf Bodenstab, Fromm und Wittrock. Dafür kehren Klimach, Beuße und Bartels zurück.  kc

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