TT-Landesliga: Oytens Kapitän macht 9:6 gegen Buchholz perfekt / Klassenerhalt in greifbarer Nähe

Müller bringt die Halle zum Kochen

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Präsentierte sich gestern in beeindruckender Form beim 9:6 über Buchholz: Oytens Frank Müller.

Oyten - Von Kai CaspersWas für eine Reaktion! Nach der überraschenden 5:9-Niederlage beim Landesliga-Schlusslicht SV Werder Bremen II, gaben die TT-Herren des TV Oyten gestern die passende Antwort. In eigener Halle gewann das Team um Frank Müller nach vier Stunden mit 9:6 gegen den Tabellenvierten TSV Buchholz und machte damit einen ganz großen Schritt in Sachen Klassenerhalt.

„Das war natürlich ein Big Point. Aber durch sind wir damit sicher noch nicht“, wollte Müller trotz des Sieges nicht voreilig in Euphorie ausbrechen. „Allerdings haben wir es jetzt selber in der Hand. Und sollten wir in den Heimspielen gegen Lachendorf und Tostedt genauso unterstützt werden, ist mir definitiv nicht bange“, hatte Müller ein Sonderlob für die Fans parat.

Im Vorfeld der beiden Partien hatten die Oytener zumindest mit drei Punkten gerechnet. Aber daraus wurde nichts. Zum Stolperstein avancierte dabei ausgerechnet das Schlusslicht aus Bremen. Die Niederlage hatte sich bereits nach den Doppeln angedeutet – 0:3. Auch in den ersten drei Einzeln gelang nur ein Sieg, war mit dem 1:6 bereits eine Vorentscheidung gefallen. Beim 5:7 keimte zwar noch einmal Hoffnung auf, doch Niederlagen von Fabian Kramer und Arne Fichtner besiegelten das 5:9.

Die Ausgangslage für das gestrige Spiel gegen Buchholz war somit klar. Bei einer weiteren Niederlage wären die Oytener wieder mitten drin im Abstiegskampf. Und der Auftakt verlief alles andere als vielversprechend – 0:2. Nur gut, dass Arne Fichtner und Frank Müller dieses Mal die Nerven behielten und ihr Doppel in fünf Sätzen gewannen. Marco Gluza ließ danach nichts anbrennen, ehe Alexander Semmler in einem weiteren Schlüsselspiel für einen Big Point sorgte. Dank einer konzentrierten Leistung bezwang er Buchholz‘ Spitzenspieler Rothe in fünf Sätzen und sorgte damit für die erste Führung – 3:2. Die Gäste konterten zwar mit dem 3:4, doch danach folgte die stärkste Phase der Gastgeber. Arne Fichtner und Frank Müller warfen alles in die Waagschale und kämpften ihre Gegner regelrecht nieder. Als dann auch noch Marco Gluza und Alexander Semmler ihre Gegner förmlich demontierten, sah es beim 7:4 gut für den TVO aus. Doch es wurde noch ein echtes Zitterspiel nach Niederlagen von Feldt und Fichtner und einem Sieg von Kramer. Beim 8:6 ging es sowohl für Müller als auch für das Schlussdoppel Gluza/Kramer in den fünften Satz. Dabei ging Müller einmal mehr an seine Grenzen und behauptete sich gegen Bielefeld in einer wahren Nervenschlacht und mit vollem Körpereinsatz mit 11:8 im fünften Satz – 9:6.

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