SG-Neuzugang glaubt an Sieg in Schwanewede / „Entscheidung nicht bereut“

Mühlbrandt: „Die Qualität ist auf jeden Fall vorhanden“

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Erwartet bei seiner Rückkehr nach Schwanewede ein hartes Stück Arbeit: Jan Mühlbrandt.

Achim - Von Kai Caspers. Morgen wartet auf Handball-Oberligist SG Achim/Baden das schwere Duell beim Tabellenführer HSG Schwanewede/Neuenkirchen (16.30 Uhr).

Einer steht dabei ganz besonders im Fokus: Jan Mühlbrandt. Schließlich trug der groß gewachsene Rückraumspieler vor seinem Wechsel zur SG zwölf Jahre das Trikot der HSG. Grund genug, dem 21-Jährigen vor seiner Rückkehr auf den Zahn zu fühlen.

Haben Sie Ihren Wechsel schon bereut? Schließlich läuft es in sportlicher Hinsicht bei Ihrem Ex-Verein deutlich besser.

Jan Mühlbrandt: Zu keiner Zeit. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass meine Entscheidung die richtige war. Zumal ich damals schon gesagt habe, dass ich langfristig plane. Und da gibt es bei der SG die deutlich besseren Perspektiven.

Aktuell führt die HSG die Tabelle an. Entspricht das den Leistungen, oder ist das nur eine Momentaufnahme?

Mühlbrandt: Die Mannschaft verfügt definitiv über eine hohe Qualität im Kader. Denn schon in den letzten beiden Jahren war sie immer oben mit dabei. Da der Kader jedoch relativ dünn aufgestellt ist, kam es in der Vergangenheit in der Rückrunde immer zu einem Einbruch. Daher gehe ich auch nicht davon aus, dass die HSG weiterhin so konstant spielt.

Welchen Stellenwert hat die morgige Partie für Sie?

Mühlbrandt: Für mich ist das sicher ein ganz besonderes Spiel. Zumal ich dort auch noch viele Freunde habe. Viel wichtiger ist es jedoch für unsere Mannschaft. Denn wenn wir unseren Aufwärtstrend fortsetzen wollen, wäre ein Sieg schon extrem wichtig. Aber das wird definitiv eine richtige Hausnummer. Die HSG ist ja nicht von ungefähr seit 420 Tagen in eigener Halle ungeschlagen.

Haben Sie eine Erklärung für die Heimstärke?

Mühlbrandt: Die Mannschaft lebt von ihrer guten Deckung und verfügt mit Daniel Sommerfeld über einen starken Torhüter. Dazu kommt die enorme Unterstützung von den Rängen. Da die HSG morgen ihren Fan-Tag hat, gehe ich davon aus, dass die Hütte voll ist. Dabei ist das Publikum nicht erfolgsverwöhnt, sondern peitscht das Team unabhängig vom Spielstand gnadenlos nach vorne. Daher müssen wir über die gesamte Dauer konzentriert sein, denn mein Ex-Team ist jederzeit in der Lage einen Rückstand auch in der Endphase noch zu drehen.

Inwieweit konnten Sie Trainer Tomasz Malmon in der Vorbereitung auf die Partie helfen?

Mühlbrandt: Natürlich haben wir gesprochen. Aber Tomasz Malmon stellt uns schon immer gut auf den Gegner ein. Sicherlich habe ich noch den einen oder anderen Tipp, gerade was die Wurfbilder angeht, für unsere Torhüter. Ich bin aber davon überzeugt, dass es keine großen Überraschungen gibt. Dafür kennen sich beide Teams zu gut. Wenn wir unseren Aufwärtstrend fortsetzen und der Kopf mitspielt, bin ich von einem Sieg überzeugt. Die Qualität ist auf jeden Fall vorhanden.

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