Handball-Regionsoberliga

Morsums Widera und Co. sind bereit für Hit – 31:21

Starke Spitze: Anne Stadtlander-Wilkens siegte mit Morsum 31:21. Foto: Albrecht
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Starke Spitze: Anne Stadtlander-Wilkens siegte mit Morsum 31:21.

Morsum – Eine Woche vor dem entscheidenden letzten Saisonspiel beim punktgleichen Primus HSG Bruchhausen-Vilsen hat Handball-Regionsoberligist TSV Morsum II seine Hausaufgaben mit dem 31:21 über den TuS Sulingen gemacht. Der TSV Daverden kam als Rangdritter dank einer überzeugenden Vorstellung in Durchgang zwei zu einem 36:18-Kantersieg gegen den TV Sottrum. Die HSG Verden-Aller verlor in der Höhe überraschend beim TSV OT Bremen mit 20:32.

TSV Morsum II - TuS Sulingen 31:21 (12:12). Noch im ersten Abschnitt war reichlich Sand im Getriebe der Morsumer Reserve. Mit einer schwachen Vorstellung in der Deckung wurden die Schuhstädter immer wieder zu einfachen Toren eingeladen. Dennoch führte die TSV-Reserve durch Linkshänderin Tanja Widera mit 7:5 (12.) und baute diesen Vorteil bis auf 12:8 (25.) durch Außenspielerin Nicole Meyer aus. In der Folge war bei Morsum bis zum Wechsel Schicht im Schacht, die Gäste kamen noch zum Ausgleich. In der Pause hatte Trainerin Nele Katz offenbar die richtige Ansprache gefunden. Anne Stadtlander-Wilkens spielte hervorragend als Spitze, zwischen den Pfosten zeigte Maj-Britt Kramp, die auf sich allein gestellt war, eine hervorragende Performance. Kein Wunder also, dass dem Team ein 5:0-Lauf glückte. Kristina Barthel traf zum 17:12 (38.), über ein 25:17 (54.) durch Sabrina Meyer wurde ein standesgemäßes 31:21 eingetütet. „Die Generalprobe für das Spitzenspiel verlief durchwachsen. Wir siegten, weil wir unsere Abwehr stabilisieren konnten“, befand Übungsleiterin Katz.

TSV Daverden - TV Sottrum 36:18 (16:11). „Mein Mannschaft war effektiver und hatte mehr Dynamik“, freute sich Daverdens Übungsleiter Martin Eschkötter. Insbesondere die A-Jugendlichen Soline Müller, Luisa Fromm sowie Janne Thies trafen zusammen gleich 15 Mal und setzten damit ein Statement für den Nachwuchs. Zunächst agierte der TSV zögerlich, aber Miriam Horning lenkte die Partie beim 9:3 (13.) in die richtige Bahn. Nach der Pause kam Daverden ins Laufen und überrannte den Gast von der Wieste mit bestem Tempohandball. Beim 27:13 (46.) durch einen Siebenmeter der neunfachen Torschützin Müller deutete sich ein Kantersieg an. Und der wurde es dann auch, der beim Gastgeber ohne alle vier etatmäßigen Außen zustande kam. „Nach der langen Pause hatte ich vermutet, dass der Start etwas stockender verlaufen würde“, so Eschkötter, der sein Team nach über vier Wochen endlich mal wieder im Punktspiel loslassen konnte.

TSV OT Bremen - HSG Verden-Aller 32:20 (17:12). Der Gastgeber stand schon als Absteiger fest. Die Allerstädter stehen derzeit auf Rang sechs mit zehn Pluspunkten und können von den Teams auf den Abstiegsrängen nicht mehr eingeholt werden. Die Gäste waren ohne Haupttorschützin Merle Lühmann angereist und erwischten einen desaströsen Start – 3:9 (12.). Doch das Team von Trainer Niklas Bodenstab nahm das Herz in beide Hände und verkürzte durch Tabea Düsterhöft auf 10:12 (21.). Dumm nur, dass der Vorletzte jetzt Antworten hatte und ein 17:11 auf die Platte legte. Jana Ahnemann gelang für die Allerstädter der zwölfte Tor noch vor der Pause. Nach dem Wechsel gelang den Gästen ein 4:2-Lauf, und Wencke Meyer verkürzte auf 16:19 (38.). Wiederum gab OT jetzt Gas, Verdens Sina-Marie Müller war zumindest das letzte Tor vorbehalten.  bjl

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