Morsumer Keeper fehlt ein halbes Jahr / Auslandsstudium in Warschau

Dybol: „Das Team muss noch enger zusammenrücken“

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Erst wieder Ende Februar beim Landesligisten Morsum im Tor: Martin Dybol.

Morsum - Von Björn Lakemann. Kurz vor dem Saisonstart muss Handball-Landesligist TSV Morsum den ersten personellen Tiefschlag hinnehmen. Mit dem 22-jährigen Keeper Martin Dybol geht ein reflexstarker Hüne für ein halbes Jahr zum Auslandsstudium ins polnische Warschau. Im Gespräch mit dieser Zeitung blickt der junge Mann, der erst Ende Februar wieder das Morsumer Tor hüten wird, auf die Lage bei seinem Club.

Sie beobachten die Hälfte der Spielzeit sicher mit einem weinenden Auge aus der Ferne?

Martin Dybol: „Ja, echt zu schade, dass ich dem TSV nicht helfen kann. Ich werde die Daumen drücken und dem Team ein positives Gefühl aus Polen übermitteln. Doch ich bin sicher, dass Jens Rapillus das im Tor schon machen wird.“

Was trauen Sie dem Team überhaupt zu?

Dybol: „Das wird sich zeigen. Mein Team muss ganz einfach noch enger zusammenrücken. Uns bleibt ja nicht anderes übrig als von Spiel zu Spiel zu schauen. Wir wissen um mögliche Probleme und müssen uns darauf einstellen.“

Der Abstieg in der vergangenen Spielzeit war mehr als ärgerlich – wie denken Sie darüber?

Dybol: „Der Abstieg aus der Verbandsliga wäre absolut vermeidbar gewesen. Aber egal, jetzt gilt es nach vorne zu schauen und man sollte da nicht zu viel reininterpretieren. So ist der Sport nun mal...“

Welche Ziele sollte der TSV Morsum in der neuen Saison verfolgen?

Dybol: „Mit der misslichen personellen Situation gebe ich lieber keine Zielvorgaben heraus. Wie gesagt: Schauen wir mal und hoffentlich kriegen wir mit den unteren Rängen nichts zu tun.“

Wie bewerten Sie den Wechsel von Mirco Thalmann während der Saison zur SG Achim/Baden?

Dybol: „Das kam schon überraschend und unerwartet. Doch wir müssen seine persönliche Entscheidung respektieren.“

Können Sie 2015 wohl einen polnischen Internationalen zum TSV lotsen?

Dybol (schmunzelt): „Ich werde die Augen offen halten.“

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