Morsumer Handballer geht zu Achim/Baden / Lernen für späteren Trainerjob

Fastenau: „Ich will mich selbst noch einmal fordern“

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Ein Morsumer Urgestein ist künftig für Achim/Baden am Ball: Steffen Fastenau (l.) mit SG-Teammanager Cord Katz.

Achim/Morsum - Von Ulf von der Eltz. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga sowie Verabschiedungen von Trainer Tomasz Malmon und vier Spielern präsentieren die Handballer der SG Achim/Baden ihren ersten Neuzugang: Steffen Fastenau vom TSV Morsum trägt nächste Saison das Trikot des Oberligisten.

„Ich will mich selbst noch einmal fordern und einfach sehen, was geht“, erklärte der 23-Jährige am Mittwochabend bei seiner Vorstellung in der Gymnasiumhalle. Der Thedinghauser, der seit frühester Jugend beim TSV Morsum dem runden Leder hinterher jagt, sucht also die Herausforderung: „Immerhin spiele ich künftig zwei Ligen höher. Da muss ich mich zunächst mit den athletischen Voraussetzungen zurecht finden.“

Dabei haben weder der letztjährige Abstieg seines TSV aus der Verbandsliga noch das Ausscheiden von Trainer Ingo Ehlers zum Saisonende etwas mit dem Wechsel zu tun: „Es ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich einfach was Neues sehen und was Neues lernen will.“ Im Hinterkopf hat der Kommissar bei der Polizei Bremen einen späteren Job als Trainer: „Dafür kann ich in der Oberliga natürlich wesentlich mehr lernen und mitnehmen.“ Der C-Schein, Einstieg und Grundlage für Jugendtraining, wird demnächst nach absolvierten Lehrgängen überreicht.

Jan Mühlbrandt

bleibt weiteres Jahr

Wie bisher in Morsum möchte Fastenau beim Drittliga-Absteiger am liebsten seine Position im linken Rückraum bekleiden – Platzhirsch ist da noch Jan Mühlbrandt, der seinen Vertrag für ein Jahr verlängert hat. Das teilte Teammanager Cord Katz am Mittwochabend mit. Genaue Planungen hat Steffen Aevermann, künftig Coach der SG, mit dem Handballer des Jahres im Landkreis Verden 2012 noch nicht gemacht. Der Nachfolger von Tomasz Malmon empfängt den ersten Neuzugang dennoch mit Erwartungen: „Steffen passt in unser Konzept, mit Leuten aus der Region zu arbeiten. Jetzt müssen wir ihn erstmal an das Niveau in der Oberliga heranführen.“

Wobei der Rotenburger Erfolgscoach, dessen Noch-Team Relegationsplatz zwei in der Landesliga belegt, für Fastenau eine Rolle im Rückraum vorsieht: „Als flexibler Akteur wird Steffen die Lust mitbringen, auch andere Systeme auszuprobieren. Denn die wollen wir unserer Mannschaft in erster Linie vermitteln.“

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