Morsum steht nach 26:15 in zweiter Runde

Eschkötter-Team wie aus einem Guss

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Maja Selmikat war ein sicherer Rückhalt ihres Teams und zog mit Morsum in die zweite Pokalrunde ein.

Kirchlinteln - Von Björn Lakemann. Durch einem klaren 26:15 (17:9)-Finalerfolg über Klassenpartner TV Oyten III ist Handball-Landesligist TSV Morsum souverän in die zweite Runde des NHV/BHV-Pokals beim Viererturnier in Kirchlinteln eingezogen.

„Damit ist uns die Generalprobe für den Punktspielstart in der kommenden Woche geglückt“, war Morsums Trainer nach dem verdienten Erfolg hoch zufrieden. Sehr erfreut zeigte er sich dabei vom Tempospiel seiner Mannschaft. Neidlos erkannte Oytens Trainerin den Morsumer Sieg an. „Die waren heute einfach besser“, brachte es Nadja Dreyer auf den Punkt. Ohne Alina Wollering und Kristina Wiese nahm das Eschkötter-Team gleich Tempo auf. Lohn war ein schnelles 4:1 (5.) nach einem Kracher von Rückraumakteurin Lisa Gagelmann. Doch der Landesligameister aus Oyten hielt gegen und blieb bis zum 5:7 im Geschäft. Eine längere Wischpause, es hatte an mehreren Stellen der Halle hinein geregnet, machte dem Dreyer-Team eindeutig mehr zu schaffen. Die Morsumer zogen bis zur Pause auf 17:9 davon und sorgten damit bereits für eine Vorentscheidung. Zwar verlor Morsum im zweiten Abschnitt kurz den Faden und Alena Schwittek verkürzte für den TVO auf 15:20 (38.), doch gefährlich wurde es nicht mehr. Die Morsumerinnen um die fünffache Feldtorschützin Tanja Dopmann gaben bis zum Ende noch einmal richtig Gas und erhöhten bis zum Abpfiff auf 26:15. Eschkötter: „Schön, dass meine Mädels den Motor noch einmal angeworfen haben.“

Schon in den beiden Halbfinalen war es zur Sache gegangen. Zunächst traf Gastgeber TSV Kirchlinteln auf den TV Oyten. Trotz einer engagierten Leistung blieb das 3:2 (6.) durch Lotta Bunte die letzte Führung des Teams von Heiko Dobberstein. Nach dem Wechsel kam zwar Rückraumakteurin Rosalinda Flamann und sorgte für kurze Belebung in der zweiten Reihe. Doch letzten Endes entschied ein Lauf der Gäste von 14:15 (37.) bis zum 14:20 (41.) die Partie. Am Ende unterlag der stark ersatzgeschwächte Aufsteiger mit 20:23 (9:10).

Im zweiten Halbfinale machte der ausgeglichen besetzte TSV Morsum mit dem Regionsoberligisten Hagener SV kurzen Prozess. Schon beim 10:5 (20.) lief es und nach der Pausenführung (14:6) machte Morsum einfach weiter Dampf. Wie im Endspiel glückte dem TSV ein eindrucksvoller Erfolg mit elf Toren Fifferenz (25:14). „Dabei haben wir noch eine ganze Reihe guter Chancen ausgelassen“, hätte der Erfolg für Eschkötter durchaus auch noch etwas deutlicher ausfallen können.

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