Oberliga-Damen nehmen Oldenburg III auseinander / Röpke: „Bitter nötig“

Morsum hat Spaß – 40:30

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An allen Oldenburgerinnen vorbei: Maike Röpke erzielte einen ihrer sieben Treffer beim Morsumer 40:30-Triumph. ·

Morsum - Von Ulf von der EltzSpaß – das war das geflügelte Wort gestern Abend bei Handball-Oberligist TSV Morsum. Mit einem 40:30 (17:13) über den VfL Oldenburg III landete das Eschkötter-Team nach langer Durststrecke wieder einen Erfolg.

Sowohl Trainer Martin Eschkötter – „es hat heute Spaß gemacht“ – als auch Maike Röpke atmeten tief durch. Die routinierte Rückraum-Akteurin kam ebenfalls nicht um dieses eine Wort herum: „Endlich haben wir mal wieder unseren Spaß gehabt. Das war aber auch bitter nötig nach den Leistungen der vergangenen Wochen und tut uns richtig gut.“ Dass Kontrahent Oldenburg III nicht viel mehr als einen Sparringspartner darstellte, interessierte natürlich niemanden.

Zu Beginn hatten die Morsumerinnen trotz einer 3:1-Führung (2.) ein wenig Mühe, weil Gäste-Keeperin Johanna Rabe einiges abwehrte. Nach dem 5:5 (12.) spielten sich die Gastgeberinnen jedoch frei und überzeugten sowohl im gebundenen Spiel als auch beim Gegenstoßverhalten. Logische Folge war ein 13:8, das Tanja Dopmann mit einem Knaller unter die Latte besorgte (24.). Als dann die Gäste von der Hunte auf 13:12 herankamen (27.), zückte Eschkötter die grüne Karte: „Ihr müsst ruhig spielen, ohne Hektik. Wichtig ist eine sichere Deckung.“ Gesagt, getan – bis zur Pause legte die Heimsieben ein 17:13 vor.

Und als direkt nach dem Wechsel auf 20:13 erhöht wurde, entspannten sich die Gesichter auf dem Feld und auf der Bank. Nun hatte Morsum leichtes Spiel, vor allem Wiebke Korpal setzte sich immer wieder energisch durch und erzielte sehenswerte Treffer. „Sie hat ein starkes Match geliefert“, hob Eschkötter seine Kreisläuferin hervor. Glanzlichter setzten noch Maike Röpke mit einem Pass direkt in den Lauf von Maren Jacobsen zum 25:17 (42.) und die neunmal erfolgreiche Jakobsen mit einem „No-Look-Pass“ vor Kristina Wieses 31:21 (47.). „Hut ab vor der Leistung. Besonders das Umschaltspiel zur zweiten Welle klappte prima“, lobte Coach Eschkötter sein Siegerteam so richtig.

Tore: Jacobsen (9/2), Röpke (7), Wiese (4), Schmidt (3), Wollering (4), Dopmann (3), Leuters (2), Meyer (1), Rogowski (1), Korpal (6).

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