TSV Morsum II schlägt Embsen mit 27:22

Volmer-Team sorgt für die erste Überraschung

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Morsums Neuzugang Mirco Osmers.

Verden - Zum Saisonauftakt in der Handball-Regionsoberliga der Männer gab es gleich ein volles Programm, aber nur eine größere Überraschung. Dabei verlor der TSV Embsen beim TSV Morsum II mit 22:27. Erster Tabellenführer ist der TV Oyten II nach einem 34:14 über Sulingen II.

TV Oyten II - TuS Sulingen II 34:14 (21:8). Die Oytener kamen gegen das junge Gästeteam gut aus den Startlöchern. Lediglich bis zum 6:6 war es ein Duell auf Augenhöhe. Danach wurde die TVO-Abwehr mit einem starken Rückkehrer Miron Biruski im Tor immer dominanter und ließ kaum noch etwas zu. Folge davon war, dass Oyten durch sieben Tore in Folge auf 13:6 davonzog und zur Halbzeit (21:8) schon alles klar gemacht hatte. Die Führung wurde nach der Pause bis zum Endstand von 34:14 ausgebaut. „Unsere Abwehr war der Schlüssel zum hohen Sieg“, freute sich Oytens Betreuer Helmut Werner.

TSV Daverden III - TSV Eystrup 17:22 (8:9). Daverdens Trainer Torsten Schmidt konnte nur ein Rumpfteam mit drei Torhütern und sieben Feldspielern aufbieten. „So lange die Kraft gereicht hat, haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht“, bilanzierte Schmidt. Daverden lag nach 20 Minuten mit 7:5 vorn und bis weit in die zweite Halbzeit (11:12) war alles offen. Erst in der Schlussviertelstunde, als bei den Gastgebern mangels Alternativen die Kraft rapide nachließ und sich die technischen Fehler häuften, bekam Eystrup die Begegnung in den Griff und siegte über ein 19:13 noch sicher mit 22:17. „Nächste Woche sieht es bei uns personell viel besser aus“, setzt Schmidt auf die Zukunft.

TSV Morsum II - TSV Embsen 27:22 (19:12). „Wir haben sehr diszipliniert gespielt und von Beginn an Druck gemacht“, freute sich Morsums Trainer Marco Volmert über die beiden nicht einkalkulierten Punkte. Die Gastgeber legten schnell ein 6:1 (9.) vor und bauten den Vorsprung gegen harmlose Gäste bis zur Halbzeit auf 19:12 aus. Im zweiten Spielabschnitt hielt Morsum mit viel Einsatz stets einen Vorsprung von fünf bis sieben Toren, so dass der Sieg nie in Gefahr geriet. Erfolgreichster Torschütze beim Sieger war Stanley Remmin mit acht Treffern.

TB Uphusen - TSV Ottersberg 23:23 (11:10). „Ein gerechtes Ergebnis mit dem beide Mannschaften leben können“, meinte Uphusens Trainer Matthias Kern. Hatte sein Team in der ersten Halbzeit leichte Vorteile gehabt, war Ottersberg nach dem Wechsel stärker. Der TBU ging über 5:3 mit 7:4 in Führung und lag zur Pause knapp mit 11:10 vorn. In den zweiten 30 Minuten war zunächst Ottersberg am Drücker und zog bis zur 40. Minute auf 16:13 davon. Beim 17:17 (45.) war wieder Gleichstand und von diesem Zeitpunkt an ging es bis zum Endstand von 23:23 hin und her. Bei Uphusen spielte Ex-Torwart Carsten von Ahsen im Feld und erwies sich als sicherer Siebenmeterschütze.

SG Achim/Baden III - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 29:25 (13:17). Eine enorme Leistungssteigerung und einige Umstellungen von Trainer Ralf Wesemann führten dazu, dass die SG nach dem 13:17 zur Pause die Halle doch noch als Sieger verließ. In den ersten 30 Minuten war die TSG stärker und führte verdient mit 17:13. Nach dem Wechsel stellte Wesemann seine Deckung auf 5:1 um. Zudem wurde der junge Torhüter Felix Glandien immer besser und zeigte viele starke Paraden. Folge davon war nach 42 Minuten eine 19:17-Führung der SG. Über ein 25:21 wurde das Spiel von Achim/Baden nun noch sicher mit 29:25 gewonnen. „Am Ende ein verdienter Sieg für uns“, befand Ralf Wesemann.

TSV Intschede - HSG Phoenix 31:23 (14:11). „Endlich haben wir wieder einmal ein Punktspiel gewonnen“, atmete Intschedes Trainer Henning Penzek auf. Der Absteiger aus der ehemaligen Kreisoberliga zeigte von Beginn an eine gute Mannschaftsleistung und ließ die Gäste nie richtig zur Entfaltung kommen. Folge davon war das 14:11 zur Pause. Die Führung wurde dann auf 18:13 ausgebaut. Danach ließ Intschede nichts mehr anbrennen und gewann 31:23. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung ragten beim Sieger Patrick Rott und Keeper Ralf Peters noch heraus.

jho

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