Landesklasse: Morsum 28:20 über Woltmershausen 

Saike Röpke und Antje Wilkens vernageln die Kiste

Frei durch die TS-Abwehr: Alina Mielczarek traf neunmal bei Morsums 28:20. Foto: albrecht
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Frei durch die TS-Abwehr: Alina Mielczarek traf neunmal bei Morsums 28:20. 

Morsum - Zwei Wochen vor dem absoluten Hit der Handball-Landesklasse gegen ATSV Habenhausen II ist der TSV Morsum gerüstet. Mit 28:20 hielt der Primus die TS Woltmershausen in Schach. Der Tabellendritte TSV Intschede gewann 39:36 beim Torfestival gegen die SG HC Bremen/Hastedt. Nichts zu holen gab es für den punktlosen Letzten HSG Cluvenhagen/Langwedel, der 16:30 gegen ATSV Habenhausen II einging.

TSV Morsum - TS Woltmershausen 28:20 (15:13). Mit Saike Röpke und Antje Wilkens verfügten die Gastgeberinnen über ein starkes Gespann zwischen den Pfosten. Von den Außenpositionen hielten beide fast jeden Ball. „Wir mussten erst mal wieder in unseren Rhythmus kommen. Als das geschehen war, fuhren wir einen ungefährdeten Sieg ein“, erklärte Übungsleiter Timo Lütje. Gleich zu Beginn hatten die Gäste noch mit 3:2 (5.) in Front gelegen. Doch der Tabellenerste kam in Fahrt und hatte beim 10:5 (13.) schon die Wende erzwungen. Nach dem 13:8 (17.) durch Lena Meding wechselte der TSV und musste Woltmershausen bis zum Wechsel wieder in Reichweite kommen lassen. Die neunfache Torschützin Alina Mielczarek setzte per Doppelschlag zum 20:15 (42.) das Stoppschild für die Gäste. Morsum agierte nun souverän, fünf Minuten vor Abpfiff schaffte Linkshänderin Saskia Küter das 26:18. „Damit sind wir gewappnet für das Schlagerspiel und wollen nicht wie im Hinspiel als Verlierer vom Platz gehen“, hat sich Lütje viel vorgenommen.

TSV Intschede - SG HC Bremen/Hastedt 39:36 (20:14). Geglückte Revanche fürs 24:31 im Hinspiel nahm Intschede und hatte in der 18-fachen Torschützin Michelle Dahlendorf die treffsicherste Akteurin in den Reihen. Ein 3:4 (5.) wandelte das Team des Trainerduos Jannik Sievers/Lajos Meisloh bis zur neunten Minute in ein 7:4 um. Das war erst der Auftakt zu einer starken ersten Hälfte der Gastgeber. Nach dem 10:7 (13.) stellte Cora Witzschke nur drei Minuten später auf 14:7. Wenig verwunderlich also, dass die Heimsieben zur Pause deutlich vorne lag. Danach blieb der TSV „Weserstrand“ bis zum 25:19 (36.) durch Luisa Hahn am Drücker, doch urplötzlich kam es zum Bruch. Die Gäste verkürzten nicht nur auf 26:28 (43.), sondern kamen nach einem Intscheder Zwischenspurt zum 34:28 (50.) durch fünf Treffer am Stück bis auf ein Tor heran - 33:34 (53.) und 35:36 (54.). Doch Theres Meisloh und Michele Dahlendorf sorgten beim 38:35 (57.) für die Entscheidung.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - ATSV Habenhausen 16.30 (8:16). „Die stehen nicht umsonst oben. Wir entwickeln im Angriff nicht die richtigen Ideen“, formulierte Cluvenhagens Trainerin Svenja Vast. Nach der zehnten Niederlage will das Team jetzt einen versöhnlichen Saisonabschluss hinlegen. Dabei gelang der Auftakt noch, als Ann-Kathrin Davids auf 2:3 (8.) verkürzte. Doch dann kam der Rangzweite ins Rollen, nach dem 2:8 stellte Habenhausen auf 5:14 (23.). In der Folge häuften sich die technischen Fehler. Es war wenig verwunderlich, dass der Gast auf 29:11 (54.) erhöhte und später das Tempo spürbar drosselte. Auf HSG-Seite bot einzig Keeperin Insa Bodenstab vorzeigbare Form. „Wir bringen nicht im Ansatz unsere Leistung. Wir wissen ja, dass wir es besser können“, hat Vast den Mut nicht verloren.  bjl

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