Buchmann und Becker überzeugen beim 26:24

Morsum mischt weiter oben mit

Mischt mit dem TSV Morsum auch weiterhin im Landesliga-Aufstiegsrennen mit: Kathrin Höher (links). Foto: Albrecht

Morsum – Nachdem der HC Bremen in der Handball-Landesklasse der Frauen mit einer bis dato makellosen Bilanz die Meisterschaft vor Augen hat, entspinnt sich dahinter ein erbitterter Vierkampf um das zweite Ticket für den Landesliga-Aufstieg. Die besten Karten besitzt derzeit der Tabellenzweite TSV Morsum nach dem 26:24-Heimsieg gegen SVGO Bremen. Nicht mehr in der Verlosung ist indes der TV Oyten III nach dem heftigen 18:37 beim TuS Rotenburg.

TSV Morsum - SVGO Bremen 26:24 (16:11). Mit einer starken Kreisläuferin Inga Buchmann, die die Hinrunde wegen einer Knieverletzung verpasst hat, und der pfeilschnellen Gegenstoßspezialistin Kristin Becker hatten die Gastgeberinnen ihre Faustpfände für den zehnten Saisonerfolg. „Inga hat unheimlich gut funktioniert. Bei noch acht ausstehenden Saisonpartien stehen uns aber noch einige Hochkaräter bevor“, weiß Morsums Trainer Timo Lütje, der mit seiner Mannschaft noch zweimal gegen Rotenburg, den Spitzenreiter und zum Saisonabschluss am 3. Mai in eigener Halle auf den VfL Fredenbeck trifft.

Gegen das Team aus dem Bremer Norden hatte das LütjeTeam einen guten Start erwischt, denn Lena Meding stellte auf 9:4 (13.). Eine kurze Schwächephase nutzen die Gäste, bei denen die Ex-Oytenerin Kim-Anna Heidorn zehn Treffer erzielte, zum 10:11 (24.). Doch der TSV erwachte aus seiner Lethargie und beim 21:16 (44.) durch Alina Mielczarek nahm der Heimerfolg langsam Gestalt an. Doch die Gäste wehrten sich und erst Beckers vierter Treffer zum 26:23 (60.) erlöste die Gastgeberinnen. „Der Sieg war völlig verdient. Damit haben wir uns zudem für das ärgerliche 28:29 im Hinspiel revanchiert“, befand Lütje.

TuS Rotenburg - TV Oyten III 37:18 (19:11). Ohne Trainerin Merle Blumenthal (Skiurlaub) kamen die Gäste an der Wümme mal so richtig unter die Räder. „Ich habe schon ein Feedback erhalten, wie die Partie verlaufen ist. Wenn wir ein Spiel verlieren, dann richtig. Vorne haben wir nicht getroffen und das Rückzugverhalten war ebenfalls mangelhaft. Das spiegelt das Ergebnis dann auch wider“, fasste Blumenthal die Augenzeugenberichte zusammen. Dabei hatte es nach 15 Minuten noch nicht nach einer derartigen Klatsche ausgesehen, denn Jessica Dukat verkürzte auf 8:9 (15.). Doch in der Folge das spätere Debakel langsam aber sicher Gestalt an. Bereits zur Pause war mit dem 11:19 die Vorentscheidung gefallen. Nach dem Wechsel dauerte es bis zur 42. Minute, ehe Bea Junge per Siebenmeter der erste Oytener Treffer zum 12:25 gelang. Bis zum ersten Feldtor der Gäste durch Alena Böttjer dauerte es eine weitere knappe Minute. Beste Torschützin des Verlierers war erneut Böttjer, der gegen eine homogene Mannschaft von der Wümme sieben Treffer gelang. Blumenthal aus der Ferne: „Am kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen den VfL Fredenbeck müssen wir ein anderes Gesicht zeigen.“  bjl

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Autotest: Taugt der Ford Kuga als modernes Familienauto?

Autotest: Taugt der Ford Kuga als modernes Familienauto?

Fotostrecke: Erstes Werder-Training in der Coronavirus-Krise

Fotostrecke: Erstes Werder-Training in der Coronavirus-Krise

Autos, Bier und Zigarren - Wer "Corona" alles im Namen trägt

Autos, Bier und Zigarren - Wer "Corona" alles im Namen trägt

Auto fahren in Corona-Zeiten

Auto fahren in Corona-Zeiten

Meistgelesene Artikel

Ein neuer „König“ für die TT-Herren des TV Oyten

Ein neuer „König“ für die TT-Herren des TV Oyten

Ausgebremst

Ausgebremst

Herausforderung für den Galopprennsport

Herausforderung für den Galopprennsport

Der geplatzte Traum von Ottersberg

Der geplatzte Traum von Ottersberg

Kommentare