Morsum als klarer Außenseiter ins Derby

Ehlers: „Die wichtigen Spiele kommen noch“

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Thomas Panitz fordert eine bessere Abschlussquote.

Verden - Das nächste Derby für Handball-Landesligist SG Achim/Baden II: Das Team von Carsten Meyer reist als klarer Favorit zum TSV Morsum. Vor einer extrem hohen Hürde steht die HSG Verden-Aller in eigener Halle gegen den Tabellenzweiten SG HC Bremen/Hastedt. Wenn der TSV Daverden nicht schon vorzeitig alle Aufstiegshoffnungen begraben will, zählt gegen Stedingen nur ein Sieg.

TSV Morsum - SG Achim/Baden II (Sbd., 18.30 Uhr). Nach der 21:34-Klatsche in Spaden macht sich Morsums Trainer Ingo Ehlers nichts vor: „Im Moment müssen wir damit zufrieden sein, wenn wir es schaffen, die guten Phasen in unserem Spiel schrittweise auszubauen.“ Und ausgerechnet in dieser Phase kommt der ungeschlagene Tabellenführer, der den Verlust von Sören Meier (erste Herren) und Cord Katz (gesperrt) wohl besser auffangen kann, als Morsum den seiner beiden Haupttorschützen Jannis Elfers und Steffen Fastenau. Ehlers: „Realistisch gesehen, werden wir nicht so viele Punkte wie in der Hinrunde holen. Wichtig ist daher, dass wir die wichtigen Spiele für uns entscheiden. Und die kommen ja erst noch.“ SG-Coach Carsten Meyer fordert indes eine klare Steigerung gegenüber der Partie in der Vorwoche. „In erster Linie müssen wir die Fehler abstellen. Auch wenn wir uns vornehmlich auf uns selbst konzentrieren müssen, werden wir die Morsum auf keinen Fall unterschätzen.“

HSG Verden-Aller - SG HC Bremen (Sbd., 17 Uhr). „Sollten wir nicht von Beginn an voll im Spiel sein, dürften wir wohl chancenlos sein“, prognostiziert HSG-Übungsleiter Jens Haase. Dabei muss er ausgerechnet in dem Duell gegen den Aufstiegsaspiranten auf fünf Leistungsträger verzichten. Schon deshalb gilt es für ihn kleine Brötchen zu backen. „Die Bremer stehen zu Recht da oben in der Tabelle“, nimmt Haase bereits im Vorfeld Druck von seiner Mannschaft. Dass die Gäste die HSG unterschätzen könnten – für Verden-Allers Coach ist es undenkbar. Daher gilt für Haase: „Wir müssen sehen, dass wir nur mit einem blauen Auge aus der Partie kommen.“

TSV Daverden - HSG Stedingen (So., 14.30 Uhr, Halle in Walle). Das Heimspiel gegen Stedingen beginnt nicht nur zur ungewohnten Zeit, sondern ist auch das letzte in der Sporthalle in Walle. Für Daverdens Trainer Thomas Panitz ist die Zielsetzung dabei klar. „Die Wurfausbeute muss deutlich besser werden. Das zuletzt eine echte Katastrophe“, fordert er eine klare Steigerung von seiner Mannschaft. Das gilt auch für das Keeperduo Rode/Schmincke. „Beide haben zuletzt etwas nachgelassen. Aber das ist auch normal bei jungen Leuten“, sieht sich Panitz dennoch auf einem guten Weg mit den Youngstern. Froh ist Daverdens Coach, dass sein Shooter Sebastian Heller in der vergangenen Woche bei seiner Roten Karte mit Matchstrafe ohne Bericht davongekommen ist.

bjl

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