Morsum mit Elfers ins Endspiel gegen Spaden

Ingo Ehlers ist fest vom Sieg überzeugt

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Setzt auf Jannis Elfers: Morsums Coach Ingo Ehlers (r.).

Verden - Lediglich der TSV Morsum steht am vorletzten Spieltag der Handball-Landesliga in eigener Halle gegen den TV Gut Heil Spaden unter Druck. Völlig befreit können indes die HSG Verden-Aller und die SG Achim/Baden II das Derby angehen und im letzten Heimauftritt des TSV Daverden gegen Meister HC Bremen geht es für die Gastgeber nur noch um die Ehre.

TSV Morsum - TV Gut Heil Spaden (Sbd., 18.30 Uhr). Für das Endspiel um den Klassenerhalt können die Morsumer wieder auf Jannis Elfers sowie Tjark Meyer und Fynn Wilsdorf zurückgreifen. „Ich verschwende keine Gedanken an eine Niederlage“, gibt sich Morsums Trainer Ingo Ehlers trotz der 21:34-Klatsche im Hinspiel selbstbewusst. Schließlich steht ihm sein wurfgewaltiges Trio mit Steffen Fastenau, Jannis Elfers und Oliver Warnke zur Verfügung. Ehlers: „Wir müssen ins Laufen kommen. Gelingt uns das, haben wir gute Karten.“

HSG Verden-Aller - SG Achim/Baden II (Sbd., 17 Uhr). Für beide Teams ist der Drops schon längst gelutscht. Während die HSG ihre Erwartungen übertroffen hat, sind die Gäste mit dem verpassten Aufstieg hinter ihren Zielen geblieben. „Wir wollen uns nach dem letzten Heimspiel der Saison mit einem Spanferkelessen belohnen. Und das schmeckt nach einem Sieg natürlich besser“, gibt HSG-Trainer Jens Haase zu verstehen. Da er wieder einige Ausfälle hat, setzt Haase neben dem A-Jugendlichen Adrian Janek erneut auf Spieler aus der dritten Mannschaft. „Auch wenn die Saison noch nicht vorbei ist, gilt es festzuhalten, dass sie für uns definitiv unbefriedigt endet“, gibt SG-Trainer Carsten Meyer zu verstehen. Verzichten müssen die Gäste nur auf Tim Borm, der nach einer Reizung des Kniegelenks 14 Tage pausieren muss. Dennoch kommt die SG-Reserve nach Aussagen ihres Trainers mit viel Schwung an die Aller.

TSV Daverden - SG HC Bremen/Hastedt (Sbd., 17.30 Uhr). „Natürlich wollen wir den Meister ärgern. Und da beide Teams ohne Druck aufspielen können, erwarte ich ein schönes Handballspiel“, gibt Daverdens Trainer Thomas Panitz zu verstehen. Im Hinspiel brachten sich die Daverdener beim 26:31 selber um den Lohn. Schließlich blieben gleich fünf Siebenmeter ungenutzt und zudem hatte Führungsspieler Sebastian Heller bereits nach 25 Minuten die Rote Karte gesehen. Panitz: „Im letzten Heimspiel sind wir natürlich noch einmal alle heiß und wollen an die guten Leistungen der vergangenen Auftritte anknüpfen.“

bjl

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