Trainer Gerd Anton sieht bärenstarke erste Halbzeit gegen Horneburg

TSV Morsum bleibt zu Hause eine Macht – 34:28

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Gleich zwei Horneburger Abwehrspieler haben in dieser Szene, passend zum schwachen Auftritt des VfL, das Nachsehen gegen Morsums zweifachen Torschützen Ole Fastenau. 

Morsum - Von Björn Lakemann. Es bleibt dabei: In eigener Halle ist Handball-Landesligist TSV Morsum eine Macht und kletterte nach dem 34:28 (21:9)-Erfolg über den VfL Horneburg mit nun 18 Punkten auf den zehnten Platz.

„Den Sieg haben wir unserer sehr guten ersten Halbzeit zu verdanken. Da waren wir mit der nötigen Aggressivität bei der Sache“, war Morsums Trainer Gerd Anton von den ersten 30 Minuten sehr angetan. Ins gleiche Horn stieß auch Jannis Elfers: „Auch wenn wir anscheinend nur eine gute Halbzeit spielen können, bin ich in Sachen Klassenerhalt optimistisch.“ Der Linkshänder, der elf Buden beisteuerte, sah die wohl beste erste Halbzeit der bisherigen Spielzeit. Da spendete auch Gerd Anton Applaus, als Michele Zysk per Doppelschlag auf 4:0 stellte. Erst in Minute zehn gelang dem VfL der erste Treffer. Doch davon zeigte sich die Gastgeber wenig beeindruckt und lieferten den Zuschauern auch weiterhin ein famoses Spiel.

Das ging sogar soweit, dass Anton seine Spieler beim 14:7-Zwischenstand in einer Auszeit bremsen musste: „Spielt jetzt keinen Harakiri und schaltet die Köpfe ein.“ Seine Jungs schienen genau zugehört zu haben. Kompromisslos in der Deckung und auch in der Offensive gab es wiederholt tolle Aktionen. „Der Jannis, der kann es“, entfuhr es Hallensprecher Volker Clausen als Elfers auf 20:9 (30.) stellte. Und Tjark Meyer, der eine Minute vor dem Spielende nach drei Zeitstrafen das Feld räumen musste, erhöhte sogar auf 21:9.

Ähnlich rasant ging es im zweiten Abschnitt weiter und nach dem 30:16 (44.) durch Zysk deutete sich ein regelrechtes Debakel für die Gäste von Trainer Andreas Löhden an. Doch anscheinend weckte eine Rote Karte mit Bericht, die die schwachen Schiedsrichter Kamp/Blume (SC Weyhe) Trainersohn Yannick Löhden gaben, die Lebensgeister der Gäste. In diese Phase markierte Eric Beuße in seiner ersten Partie für die erste Mannschaft sein Premierentor zum 32:20 (49.). Nach seiner Bude lief gar nichts mehr zusammen und die Gäste verbuchten im letzten Spielabschnitt einen 8:2-Lauf. „Nach unserer schwachen zweiten Hälfte fühlt sich das gar nicht wie ein Sieg an“, gab Elfers zu Protokoll, der aber einen Bärenanteil am Heimsieg hatte

Tore TSV Morsum: Elfers (10/5), Zysk (9/1), J. Meyer (3), T. Meyer (2), Schröder (2), Winkler (2), Fastenau (2), Böhlke (2), Beuße (1), Krone (1).

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