Masters: Achimer Schwimmerin siegt über 200m Schmetterling / Silber über 100m

Morche-Bloch holt EM-Titel

Die erfolgreiche Delegation des TSV Achim mit der überragenden Sabine Morche-Bloch (2.v.l.), die in London einen EM-Titel holte.

Achim - Ein Titel, eine Silbermedaille und ein vierter Platz – mit dieser eindrucksvollen Bilanz kehrte Schwimmerin Sabine Morche-Bloch vom TSV Achim von den Europameisterschaften der Masters aus London zurück.

Mit einem fünfköpfigen Team startete der TSV Achim bei den kontinentalen Titelkämpfen. An der fünftägigen Mammut-Veranstaltung nahmen insgesamt über 15 000 Schwimmerinnen und Schwimmer aus ganz Europa teil.

Einen der begehrten Titel sicherte sich Sabine Morche Bloch. Mit großem Abstand vor ihren Konkurrentinnen gewann die Achimerin die 200m Schmetterling souverän. Einen weiteren Platz auf dem Podium konnte Sabine Morche-Bloch als Zweite über die halbe Schmetterlingsdistanz mit einer Zeit von 1:41,13 Minuten erschwimmen. Bei ihrem dritten Start schwamm sie 50m Schmetterling, dort verpasste sie als Vierte nur knapp mit 0:42,89 Minuten das Medaillentriple.

Ganz so erfolgreich waren die Temgefährten Rebecca Krüger, Britta Lee Siebeneck, Carsten Höhn und Kai Frerichs nicht. Aber dennoch konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Kai Frerichs startete über 50m Schmetterling. Mit einer Zeit von 0:31,79 verpasste er mit Rang 52 nur knapp eine Platzierung unter den besten 50 bei dem 182-köpfigen Teilnehmerfeld. 50 m Freistil schwamm er in 0:29,31, was Platz 72 unter den 252 Startern bedeutete. Ebenfalls Platz 72 erkämpfte sich Rebecca Krüger über 400m Freistil in 6:14,58 Minuten. Diese Strecke schwamm auch Britta Lee Siebeneck, die nach einer Wettkampfpause wieder startete und auch unter den besten 100 landete. Sie erreichte eine Zeit von 6:24,29 Minuten. Carsten Höhn schwamm im Einzel 50m Freistil und erzielte eine Zeit von 0:34,13. Er ließ ebenfalls mehr als 50 Schwimmer hinter sich.

Aber auch in den Staffeln hatte der TSV Achim mit Rebecca, Britta, Carsten und Kai zwei Teams über 4x50m Freistil und 4x50m Lagen ins Rennen geschickt. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen starteten die Staffeln teilweise erst nach Mitternacht. Dennoch konnten sich die Zeiten mit 2:11,31 Minuten über Freistil und 2:36,22 Minuten über Lagen sehen lassen. Die Platzierungen konnten noch nicht ermittelt werden.

Trotz der späten Starts und der langen Wartezeiten herrschte eine tolle Stimmung im Team und die Teilnahme war ein Erlebnis. In einem Jahr finden in Budapest die Weltmeisterschaften der Masters statt. Auch dort haben sich die fünf wieder einige Starts vorgenommen.

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