4:1 – TSV Bassen bezwingt auch FC Verden 04 / Gäste wachen zu spät auf

Moffat macht Deckel drauf

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Hier kann Verdens Fynn Warnke noch klären, doch das zwischenzeitliche 3:0 durch Denis Schymiczek konnte er nicht verhindern.

Verden - Von Frank von StadenWenn das kein optimaler Saisonstart für den ambitionierten TSV Bassen in der Fußball-Bezirksliga ist: So hielten sich die Schützlinge von Coach Marco Holsten auch gestern im über weite Strecken feurigen Derby gegen den FC Verden 04 schadlos, feierten im siebten Spiel beim 4:1 (2:0) den siebten Sieg.

„Das Spiel hat richtig Spaß gemacht. Da war alles drin, was das Fußballherz begehrt“, konstatierte Holsten nach dem Abpfiff zufrieden, während sich seine Jungs schon den verdienten Applaus von den Fans abholten. „Das war heute der Unterschied. Wir waren zumindest im zweiten Durchgang lange mehr als ebenbürtig, doch zum richtigen Zeitpunkt gelingt den Bassenern das entscheidende dritte Tor“, gratulierte Holstens Pendant Jens Dreyer artig dem Sieger. Wohl wissend, dass sein Team die Partie schon im ersten Abschnitt verloren hatte.

Denn in dem fanden die Reiterstädter nur ganz selten statt, präsentierten sich die Hausherren wacher, lauffreudiger sowie auch galliger in den Zweikämpfen. Und im Ausnutzen der sich bietenden schon fast abgebrüht. Denn nachdem FC-Keeper Stefan Wöhlke noch einen Sammann-Hammer abwehren konnte, war er wenig später machtlos (17.), als Jan-Dirk Osmers ein feines Zuspiel von Tobias Stripling trotz Bedrängnis in die Maschen donnern durfte. Und in der 30. Minute war der Schlussmann wieder machtlos. Diesmal stand Mirko Lüders nach einer Schymiczek-Ecke am langen Pfosten sträflich blank – 2:0. Bassens Schlussmann Christian Rathjen indes wurde im ersten Durchgang nicht einmal geprüft.

Das änderte sich nach Wiederanpfiff. So kamen die Blau-Weißen mit viel Wut im Bauch auf dem Platz, präsentierten sich nun sehr viel besser und auch zielstrebiger. So musste Rathjen gegen Andre Zerbst schon Kopf und Kragen riskieren, um den Anschlusstreffer zu verhindern (66.). Teilweise entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch, in dem die Verdener dem 1:2 ganz nahe schienen. Bis, ja bis Denis Schymiczek ihnen alle Hoffnungen raubte. Denn als der Stürmer keine Anspielstation fand, hielt er einfach mal aus 18 Metern drauf und erwischte Wöhlke auf dem falschen Fuß. 3:0 – die Messe war gelesen (70.). Zwar konnte Patrick Zimmermann die bisher mit Abstand beste Deckung der Liga mit dem 1:3 nach Halinger-Vorarbeit bezwingen (85.), doch mit einem fulminanten 30-Meter-Freistoß stellte Mark Moffat den alten Abstand wieder her (87.). „Das war ein geiles Spiel. Wir wissen aber, dass wir die Spannung weiter hoch halten müssen, dass dies nur eine Momentaufnahme ist“, hielt Moffat den Ball später flach.

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