Am Mittwochabend das 1:0 gegen Verden erzielt / FC wird Strafstoß verwehrt

Mazan Moslehe sorgt für spätes Ottersberger Glück

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Der Matchwinner: Mazan Moslehe (am Ball), hier gegen Verdens Steen Burford (vorne), schoss Ottersberg zum 1:0-Sieg.

Ottersberg - Von Jürgen Honebein. Für eine dicke Überraschung sorgte am Mittwochabend in der Fußball-Landesliga vor rund 200 Zuschauern der TSV Ottersberg, der sich gegen den Dritten FC Verden 04 unter Flutlicht mit 1:0 (0:0) durchsetzte. Während die Allerstädter eine enttäuschende Vorstellung boten, überraschte das Team von der Wümme angenehm. Schütze des goldenes Tores war sieben Minuten vor dem Abpfiff Mazan Moslehe.

„Für uns ist das ein unheimlich wichtiger Sieg, der meiner jungen Mannschaft viel Auftrieb geben wird“, war Ottersbers Trainer Torsten Just mächtig stolz auf sein Team. Das konnte er auch sein, denn seine Akteure spielten 90 Minuten taktisch klug und nutzten eben eine ihrer wenigen Torchancen. Durch den Sieg verbesserten sich die Grün-Weißen auf Platz zwölf. Verdens Coach Ziad Leilo war natürlich enttäuscht: „Ottersberg hat unseren einzigen Fehler eiskalt ausgenutzt und wir haben wieder einmal viel zu viele Chancen vergeben. Uns fehlt aber auch im Moment das Quäntchen Glück.“ In der 90. Minute hatten die Gäste Pech, als der sehr gute Schiedsrichter Felix Bahr (Ahlerstedt) nicht den Mut hatte auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Der überragende Keeper Tim Eggert hatte Patrick Zimmermann von den Beinen geholt. Doch das war nicht die entscheidende Szene, denn in den ersten 45 Minuten und auch nach der Pause besaß Verden etliche Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. So vergab Jonathan Schmude völlig freistehend (20.), und auch Achmed Turgay konnte Eggert nicht überwinden. Nach einer halben Stunde setzten aber auch die Gastgeber erste Akzente und besaßen gute Möglichkeiten durch Jan Schröder und Roman Janot. Zur Pause stand es leistungsgerecht 0:0, da dem FC-Angriff nicht viel einfiel und er die Ottersberger meist nur bei Standards in Verlegenheit brachte.

Nach dem Wechsel hatte der eingewechselte Zimmermann mit dem ersten Ballkontakt die Riesenchance, den Favoriten in Führung zu bringen, doch auch er scheiterte völlig freistehend an Eggert. Danach bestimmte weitestgehend die Auswärts-Elf das Geschehen, ohne jedoch die grün-weiße Abwehr ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Diese spielte sehr diszipliniert und ließ wenig zu. Nach 83 Minuten fiel dann das Tor das Tages, als nach einem Verdener Ballverlust im Mittelfeld Tuncay Bilici den torgefährlichen Mazan Moslehe auf die Reise schickte und dieser unhaltbar einschoss. Das war die Entscheidung in dem insgesamt sehr fairen Kreisderby.

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