Mittwoch gegen RSV wieder dabei

Jonathan Schmude – er soll Verden nach vorne treiben

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Kein Rippenbruch, keine Schmerzen – also im Derby gegen den RSV dabei: Verdens Marco Wahlers.

Verden - Nach verpatztem Saisonstart und einem spielfreien Wochenende ist jetzt die Chance zur Wiedergutmachung gekommen – und das ausgerechnet im Derby: Fußball-Landesligist FC Verden 04 trifft am Mittwochabend (18.15 Uhr, Hubertushain) auf den Rotenburger SV.

Dabei nimmt das Duell Aufsteiger gegen Oberliga-Absteiger nicht nur wegen des Lokalcharakters besondere Bedeutung ein: Die Allerstädter wollen sich für das 0:3 von Harsefeld revanchieren und die ersten Punkte aufs Konto einspielen. Mit dem Blick auf die kommende Auswärtshürde SV Ahlerstedt/Ottendorf am Sonntag gerät die Leilo-Elf nämlich schon gehörig unter Zugzwang. Verlieren verboten – dieses Motto gilt für die Blau-Weißen.

Große Hoffnung setzten sie dabei in die wahrscheinliche Rückkehr ihres Königstransfers: Jonathan Schmude, der in Harsefeld nach einem Luftkampf ausgeschieden war. Der Ex-Ottersberger hatte sich ein Schleudertrauma und „nur“ eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen, absolvierte am Montag schon eine Laufeinheit. „Keine dollen Schmerzen, es wird schon gehen“, meinte Coach Ziad Leilo am Dienstag.

Zwar stehen Orry Bischert, Finn Austermann und Tim Becker als Alternativen parat – aber mit Schmude auf der „Sechs bis Acht“, wie es sein Trainer formulierte, fühlen sich die Verdener wohler. „Allein wegen seiner Präsenz. Dazu soll er das Team mit seiner Offensivpower nach vorne treiben“, so Leilo. Ebenfalls an Bord ist Rechtsverteidiger Marco Wahlers, dessen Blessur sich nicht als Rippenbruch herausstellte und der ohne Schmerzen voll im Training steht. Ein Wiedersehen mit seinem letztjährigen Club verpasst hingegen Keeper Lucas Mensing, der sich im Urlaub befindet. Leilo: „Ich hätte ihn gebracht, weil er gut trainierte. Aber nun bleibt Stefan Wöhlke die Nummer eins.“

In erster Linie eine bessere Einstellung und eine wesentlich mutigere Spielweise als noch in Harsefeld hält der Coach für nötig: „Wir müssen endlich unsere Scheu ablegen, denn Rotenburg hat beim verdienten 3:1 gegen Bornreihe eine Klasse-Leistung gezeigt.“ Dort sah er als Augenzeuge den Derby-Rivalen kompakt stehend, mit gutem Umschalten über die Außen und effektiver Chancenverwertung.

vde

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