Volleyball-Zweitligist TV Baden kassiert fünfte Niederlage in Folge – 0:3

Mitten drin im Abstiegskampf

Am Boden: Für Badens Björn Hagestedt (links) und Kapitän Nils Mallon läuft es derzeit alles andere als rund.
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Am Boden: Für Badens Björn Hagestedt (links) und Kapitän Nils Mallon läuft es derzeit alles andere als rund.

Baden – Der Negativlauf des Volleyball-Zweitligisten TV Baden hält an. Beim TuS Mondorf unterlag das Team von Werner Kernebeck deutlich mit 0:3 (17:25, 14:25, 19:25) und kassierte damit die fünfte Niederlage in Folge. Nicht von ungefähr nahm der TVB-Trainer auch kein Blatt mehr vor den Mund: „Allen muss klar sein, dass wir uns ab sofort im Abstiegskampf befinden!“

Noch in der vergangenen Saison hatten die Badener beide Duelle gegen Mondorf für sich entschieden. „Entsprechend positiv sind dann wir auch ins Spiel gegangen, zumal wir bestens vorbereitet waren“, verwies Kernebeck auf gute Trainingsleistungen seines Teams. Doch der Auftakt – viel schlechter hätte er definitiv nicht verlaufen können. Ohne die beiden Leistungsträger Ole Sagajewski und Ole Seuberlich (beide verletzt) sahen sich die Gäste schnell einem 0:6 gegenüber. „Gefühlt hatte man uns damit schon den Stecker gezogen“, sagte Kernebeck nach dem 17:25. „In der Satzpause habe ich allen dann gesagt, dass wir das abhaken müssen und einfach von vorne anfangen. Und das hat zunächst ja auch ganz gut geklappt“, verwies Badens Trainer auf die erste Hälfte des zweiten Satzes. Denn bis zum 9:10 war sein Team auf Augenhöhe. „Aber dann ging das Ding wieder komplett in die andere Richtung. Es fehlte nicht nur an der nötigen Konzentration, sondern auch die Fehlerquote war viel zu hoch“, verwies der TVB-Coach auf das folgende 10:16. Zumal das gleichbedeutend mit der Vorentscheidung im zweiten Durchgang gewesen ist – 14:25. Im dritten Satz hätte Kernebeck gerne einfach einen Reset-Knopf gedrückt. „Aber leider hat keiner meiner Spieler diesen gefunden. Und aktuell haben wir auch keinen Spieler, der die anderen mal so richtig mitreißt“, monierte der TVB-Coach. Daher war die Partie mit dem 19:25 zum 0:3-Endstand auch nach gerade einmal 80 Minuten entschieden. „Es ist schon frustrierend. Denn wir trainieren deutlich besser, als wir spielen. Aber das muss jetzt aus den Köpfen raus. Die emotionale Blockade muss schnell gelöst werden. Denn demnächst kommen die Spiele, die für uns zählen“, so Kernebeck.

TV Baden: Moritz Wanke, Alexander Decker, Jan-Henrik Radeke, Nick Sörensen, Jannik Haats, Nils Mallon, Simon Bischoff, Jan Markiefka, Patrick Pfeffer, Björn Hagestedt, Artem Tscherwinski, Balint Bencsik.  kc

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