Mittelfeld-Kicker wieder bei Langwedel-Völkersen / Wohnort Hildesheim gibt den Ausschlag

Bormanns Abschied sorgt für Unmut in Etelsen

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Ab sofort wieder im Langwedeler Trikot: Fredi Bormann.

Langwedel - Für den FSV Langwedel-Völkersen ist die Rückkehr des verlorenen Sohnes ein Segen – beim TSV Etelsen sorgt der unerwartete Abschied indes für Entrüstung: Fredi Bormann schließt sich nach nur einer halben Saison wieder dem in Abstiegsgefahr schwebenden Fußball-Bezirksligisten an. Nach Stürmer Marvin Wasmuth vom TSV Uesen (wir berichteten) ist der 20-Jährige der zweite Neuzugang für die Nelle-Elf im neuen Jahr.

„Der Kontakt zum FSV ist nach der geilen Saison nie abgerissen. Da es bei mir auch zeitlich etwas enger aussieht, weil ich in der Zwischenzeit weggezogen bin, war die Rückkehr für mich die beste Entscheidung“, erläuterte der Linksfuß. Bormann wohnt wegen seines Lehramt-Studiums (Sport und Englisch) mittlerweile in Hildesheim. Die sportlichen Ziele umreißt er klar: „Ich möchte alles dafür geben, meiner Mannschaft so gut ich kann zu helfen, damit wir unten wieder raus kommen.“

Seinen Sprung zum Landesligisten im Sommer bereut der Mittelfeldstratege aber keinesfalls: „Ich wollte es halt höher probieren und denke, dass ich auf meine Einsatzzeiten gekommen bin und auch gerne dieses halbe Jahr in Etelsen war. Dass er im Abstiegskampf auf seine Nummer 23 bauen kann, freut FSV-Trainer Benjamin Nelle natürlich riesig: „Fredi ist absolut ein Wunschspieler von mir. Ich glaube, jedes Team und jeder Trainer können über solch einen Mann froh sein. Du kannst ihn auf wirklich jeder Position einsetzen und wirst überall eine Top-Leistung bekommen.“

So groß die Freude bei den Rot-Schwarzen auch sein mag – in Etelsen hinterlässt der unerwartete Wechsel Unmut. Zwar könne man die Entscheidung angesichts des neuen Wohnortes Hildesheim nachvollziehen, wie Alexander Coels einräumt. Der Fußball-Boss der Schlossparkkicker echauffiert sich

Coels: „Enttäuscht über

die Kurzfristigkeit“

aber aus einem anderen Grund: „Fredi hat uns am 28. Dezember drei Tage vor Toresschluss seinen Wunsch mitgeteilt. Über diese Kurzfristigkeit sind die Verantwortlichen im Verein und vor allem die Mannschaft enttäuscht.“

Normalerweise könne die Reaktion auf so ein Verhalten nur eine Sperre sein – davon sieht der TSV Etelsen jedoch ab. Coels: „Schweren Herzens haben wir uns für die Freigabe entschlossen. Der einzige Grund ist, dass wir einen guten Draht zu unserem Nachbarverein Langwedel haben.“

vde

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