Badens Zweitliga-Volleyballer 3:0 gegen SV Warnemünde

Mit Vollgas und Attacke

Wumms: Der Angriffsball von Ole Seuberlich findet seinen Weg ins SVW-Feld.
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Wumms: Der Angriffsball von Ole Seuberlich findet seinen Weg ins SVW-Feld.

Baden – Was für eine Gala zum Saisonauftakt vom Volleyball-Zweitligisten TV Baden am Sonntag in eigener Halle gegen den SV Warnemünde. Mit Vollgas und Attacke schickten die Hausherren den Gast gleich mit 0:3 (22:25, 22:25, 25:27) auf die Heimreise und präsentierten sich dabei vor allem beim Aufschlag und beim Block in bärenstarker Form.

„Mit Angabe und Block sind die leichtesten Punkte zu erzielen. Und solche konnten wir zahlreich einfahren. Wir haben heute aber generell vieles richtig gemacht. Ganz wichtig, dass wir nach sechs Monaten Pause solch einen Start hinlegen konnten“, zeigte sich später Badens Trainer Werner Kernebeck überglücklich ob der gezeigten Leistung seines Teams. Zwar wurde später Ole Sagajewski von Warnemündes Trainer Janosik Jozef zum wertvollsten Badener Spieler gekürt, „doch eigentlich möchte ich keinen Spieler bei uns unbedingt hervorheben. Denn alle haben gezeigt, wie wertvoll sie für uns sind, haben abgeliefert, wenn sie abliefern mussten. Und ich habe mich riesig gefreut, dass wir immer wieder nach den jeweiligen Wechseln ganz wichtige und auch entscheidende Punkte machen konnten“, so der Badener Übungsleiter weiter.

Auch für die beiden Warnemünder Akteure Ole Ernst sowie Tommy Mehlberg waren die besseren Blocks der Badener ausschlaggebend. Mehlberg: „Eigentlich hatten wir die größeren Blockreihen – doch bewirken konnten die gar nichts. Da hat es Baden viel besser gemacht, hat alles in allem ohne große Fehler gespielt. Deshalb geht der Sieg auch in dieser Deutlichkeit in Ordnung, auch wenn wir immer dran waren, dann aber im entscheidenden Moment nicht zugepackt haben.“ Und Ernst, der auf Warnemünder Seite MVP wurde, fügte an: „Wir waren in diesen entscheidenden Phasen zu hektisch und chaotisch in unserem Spiel!“

Stimmt. Und zwar immer in der Schlussphase eines Satzes. So im ersten Durchgang, als die Badener nach einem starken Punkt von Diagonalspieler Ole Seuberlich einen hauchzarten 16:15-Vorsprung bejubeln durften, dann aber schnell erneut durch Seuberlich auf 23:20 stellen durften und Björn „Igor“ Hagestedt kurz darauf mit einem Block das 25:22 garantieren konnte. Völlig ähnlich verlief Satz zwei. Lange blieb der SVW dran, musste dann aber nach abermals erfolgreichen Block von Jannik Haats zum 23:21 etwas abreißen lassen und kassierte durch einen Hammer von Kapitän Nils Mallon das erneute 22:25.

Auf völliger Augenhöhe begegneten sich beide Teams in Abschnitt drei vor rund 80 Zuschauern, die in einzelnen Blöcken auf der Tribüne und an den Stirnseiten aufgeteilt wurden. Die versuchten zwar immer wieder Stimmung zu erzeugen, doch wollte die aufgrund der zahlreichen Hygienevorgaben nur sehr sporadisch aufflammen. „Dennoch sind wir glücklich, dass wir vor Publikum spielen durften“, so Kernebeck, der in Satz drei erst einen 18:21-, 23:25 und 24:25-Rückstand notieren musste, dann eine konzentrierte Vorstellung seiner Jungs sah und schließlich einen Seuberlich/Haats-Block, der den Sieg brachte.

Von Frank Von Staden

So jubeln Sieger: Ole Sagajewski, Nick Sörensen, Björn Hagestedt und Jan-Hendrik Radeke (v.l.).
Erste Einsatzminuten bekam Neuzugang Patrick Pfeffer, der hier für Nils Mallon kommt.
Mit Angabe und Block sind die leichtesten Punkte zu erzielen. Und solche konnten wir zahlreich einfahren. Wir haben heute aber generell vieles richtig gemacht.

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