Knapper 2:1-Erfolg in Fischerhude / SVV lässt zu viel liegen / Wümme-Kicker riechen am Remis

Mielmann hält Hülsen den Dreier fest

Fischerhudes Torschütze Elvedin Bibic kann in dieser Szene an Hülsens Manuel Schulz vorbeiziehen.
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Fischerhudes Torschütze Elvedin Bibic kann in dieser Szene an Hülsens Manuel Schulz vorbeiziehen.

Fischerhude/Hülsen – Es hätte ein eindeutiger Derby-Sieg zugunsten des SVV Hülsen werden können, doch am Ende zitterte sich der Bezirksligist regelrecht zu einem 2:1 (2:0)-Erfolg beim wacker kämpfenden Aufsteiger TSV Fischerhude-Quelkhorn, der einfach in den entscheidenden Momenten nicht zielstrebig genug war und sich letztlich dann auch noch an SVV-Schlussmann Andre Mielmann regelrecht die Zähne ausbiss.

„Natürlich war für uns der Doppelpack in den Schlussminuten der ersten Halbzeit der Dosenöffner in diesem Spiel. Danach müssen wir das 3:0 nachlegen, haben dafür ja auch reichlich Chancen, doch vergeben diese leichtfertig. Am Ende müssen wir dann froh sein, dass wir die drei Punkte noch mitnehmen konnten“, warf da später Hülsens Coach Jan Twietmeyer vor allem Rafael Franco (68./72.) und auch Felix Wolf (88.) Nachlässigkeiten vor, die nach Kontern mehr oder minder kläglich scheiterten. Fischerhudes Trainer Matthias Warnke stimmte dem bedingt zu, merkte aber auch an, „dass wir ebenfalls dicke Dinger hatten, um zumindest noch einen Punkt einzutüten. Eigentlich haben wir kein schlechtes Spiel gemacht, fangen uns zwei billige Tore nach Standards, sind dann zweite Hälfte gut dabei, schaffen es aber letztlich nicht den Ball so in die Tiefe zu bringen, dass mehr als nur das eine Tor durch Elvedin Bibic herausspringt.“

Letztlich war es eine Partie auf ordentlichem Bezirksliga-Niveau mit zwei Teams, die viel Laufbereitschaft an den Tag legten, sich über weite Strecken neutralisierten. Dann schnappten aber die Hülser gandenlos zu. Erst wuchtete Tjare Müller eine von Fischerhude zu kurz abgewehrte Ecke mit Vehemenz in die TSV-Maschen (39.), nur 180 Sekunden später zeigte dann Routinier Sebastian Koltonowski seine Kopfballqualitäten erneut nach einem Eckstoß. In dieser Phase wirkten die Hausherren sichtlich angeknockt.

Nach dem Wechsel pressten die Gastgeber etwas höher, während der SVV mit dem nun ins Mittelfeld gerückten Koltonowski auf Konter lauerte. In der 56. als auch 58. Minute hätte dann der Anschluss fallen können, wenn nicht müssen, denn in beiden Szenen brauchte das Leder von den Wümme-Kickern im Grunde nach wuchtigen Sammann-Kopfbällen nur noch über die Linie gedrückt zu werden, doch immer wieder bekam Mielmann noch die Finger an den Ball. „Wenn wir da im Nachfassen noch mehr Willen an den Tag gelegt hätten . . .“, haderte Warnke. Allerdings: In eine längere Drangphase der Platzherren im zweiten Abschnitt setzte der SVV Hülsen auch immer wieder einige Nadelstiche, vergaß dabei aber ebenfalls, den TSV Fischerhude-Quelkhorn den Zahn zu ziehen. Letztlich traf dann nur noch Elvedin Bibic mit einem satten Schuss aus 17 Metern (74.).

Von Frank Von Staden

Da können sich Fischerhudes Dennis Mahler (l.) und Jan Schröder (r.) noch so strecken, das Leder landet in den Händen des starken Hülser Schlussmannes Andre Mielmann.

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