Oyten unter Druck

Meyers Saisonziel: Bloß nicht in Abstiegsnot geraten

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Neuzugänge, auf die Coach Detlef Meyer (r.) baut, v.l.: Maurice Grassee, Leon Meyer, Julian Sonka, Christian Rathjen, Sabrican Kazik, Rico Dunker sowie Robel Gebregziabher.

Oyten - Von Björn Drinkmann. Das Leiten der Geschicke beim TV Oyten II ist jetzt Chef-Sache geworden. Der Abteilungsleiter der Fußball-Sparte, Detlef Meyer, hat den Trainerposten von Abdoul Bouba übernommen, was auch den Stellenwert der Mannschaft innerhalb des Vereins unterstreicht: „Die zweite Herren ist in dem gesamten Konzept Fußball in Oyten ein ganz wichtiger Bestandteil. Es gilt nicht nur eine erste Mannschaft zu entwickeln, denn das ist auf Dauer zu wenig. Dafür ist es aber wichtig, dass die Zweite so dicht wie möglich an der Spielklasse der 1. Herren dranbleibt“, klärt Meyer auf.

Meyer ist durchaus bewusst, dass dieses zweite Jahr in der Kreisliga ein ganz schweres werden könnte, sagt: „Deshalb müssen wir besonders die Spiele gegen die Teams aus dem unteren Tabellendrittel gewinnen. Wenn wir das mit einer guten Konstanz hinbekommen und gegen Gegner aus dem oberen Drittel immer wieder mal gute Ergebnisse holen, bin ich zufrieden.“

Auf der Suche nach neuem Personal bediente man sich primär bei der abgemeldeten dritten Mannschaft des TSV Achim, die im letzten Jahr noch in der 1. Kreisklasse kickte. Mit Tim Schwentke, Veli Bostan und Enrico Grüpmeyer bekommt Meyer drei erfahrene Akteure, die sich im defensiven Mittelfeld oder der Innenverteidigung am wohlsten fühlen. Genau auf diesen Positionen sah man beim TVO Handlungsbedarf. Satte 83 Gegentore, die nicht mehr vorkommen sollen, sprechen eine deutliche Sprache. Der 23-jährige Sabrican Katzik, der auch vom TSV Achim kam, ist dagegen ein schneller wendiger Stürmer.

An Weggängen hat Meyer lediglich den laufstarken Sebastian Wrede zu beklagen, der sich wieder der eigenen dritten Herren anschloss. Ansonsten wurde der Kader so zusammengehalten. Vorne sollen wieder Dennis Mahler und Mario Sonntag für die Tore sorgen und dahinter wirbeln Maurice Grassee, Henry Garbrecht und Steffen Rathjen.

Des neuen Trainers Ziel ist eine ruhige Saison, bei der man bloß nicht in Abstiegsnot gerät. Da die Qualität der Liga aber eher etwas gestiegen ist, wird das sicherlich ein schwieriges Unterfangen werden. Dies zeigt auch das erste Pflichtspiel der Saison, als die Bezirksliga-Reserve in der ersten Pokalrunde zu Hause gegen den TSV Achim sang- und klanglos mit 0:9 unterging. Allerdings konnte man beim 7:0 gegen den SV Baden in der Vorbereitung auch ein positives Zeichen setzen.

Dennoch steht fest: Der Klassenerhalt wird ein enorm schweres Unterfangen werden. Mitentscheidend wird deshalb sicherlich auch werden, inwieweit man Unterstützung aus der ambitionierten 1. Herren des Vereins bekommen kann.

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