Daverdens Leader fehlt lange / Auch Gätjen verletzt / Von Salzen Stand-By

Meisloh – wieder ist es die Schulter

Und wieder ist es die Schulter: Lajos Meisloh wird Daverden lange fehlen. 
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Und wieder ist es die Schulter: Lajos Meisloh wird Daverden lange fehlen. Archiv

Daverden – Knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart beim TV Neerstedt (3. Oktober) sieht es alles andere als gut aus beim Handball-Verbandsligisten. Denn der ohnehin schon dünn besetzte Kader von Trainer Ingo Ehlers muss nun die nächsten drei Ausfälle beklagen. Besonders schwer wiegt dabei die neuerliche Verletzung von Führungsspieler Lajos Meisloh. Hinzu kommt, dass sich Theo Gätjen eine Bänderdehnung zugezogen hat und ein paar Wochen ausfällt. Kreisläufer Jesper von Salzen steht nur noch im Notfall zur Verfügung.

Meislohs Verletzung resultiert aus einem Testspiel gegen die von Thomas Panitz trainierte SG Bremen-Ost. Der als Rechtshänder immer wieder auf der halbrechten Position eingesetzte spielintelligente 25-Jährige ärgert sich: „Ich kann da niemandem einen Vorwurf machen. Das war ein normaler Zweikampf. Aber es ist wieder die Schulter, die dieses Mal leider nicht ins Eckgelenk zurückgesprungen ist. Das ist schon ziemlich bitter.“ Nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt muss Meisloh mindestens sechs Wochen pausieren. Und unter Umständen droht ihm sogar eine Operation. „Dass ich immer wieder Probleme mit der Schulter habe, kann auch mit meinem abnutzenden Spielstil zu tun haben“, mutmaßt Meisloh.

Bei Jesper von Salzen gestaltet sich die Sache indes etwas anders. Der Kreisläufer ist zwar nicht verletzt, doch trainieren kann er trotzdem nicht. „Da kommen einige Dinge zusammen, die es mir nicht erlauben, unter der Woche teilzunehmen. Von daher macht es wenig Sinn, wenn ich am Wochenende mitspiele“, ist von Salzen beruflich sehr angespannt. Somit sieht sich der in Cluvenhagen wohnende Kreisläufer eher als Stand-By-Spieler. „Im Notfall stehe ich natürlich zur Verfügung. Und wenn es nur dazu führt, dass die anderen mal Luft holen können“, begründet der 23-Jährige seinen Schritt, der den Grün-Weißen richtig wehtut. Denn sein Pendant Boyke Wilkens wird oft als Mittelmann gebraucht, Niklas Wehrkamp plagt sich immer wieder mit Knieproblemen.

Für Trainer Ingo Ehlers alles andere als gute Meldungen. „Jetzt bekommen wir richtige Probleme, da unser Kader quantitativ ja ohnehin nicht so dick besetzt ist. Eine absolute Katastrophe“, kommentiert der 47-Jährige. Bleibt nur zu hoffen, dass sich bis zum Auftakt in Neerstedt nicht noch mehr Vorfälle dieser Art ereignen.  bjl

Nur noch Stand-By: Jesper von Salzen.

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