HC Lok Sagehorn triumphiert beim 42 GWW / Intschedes Damen auf Platz zwei

Matchwinner Meiners

Die Sieger und Platzierten der jeweiligen Konkurrenzen beim 42. Grün-Weißen Wochenende des TSV Daverden. Foto: Hägermann

Daverden - Von Kai Caspers. Alter schützt vor Leistung nicht! Das wurde einmal mehr nachhaltig bewiesen im Endspiel der Herren A-Konkurrenz beim 42. Grün-Weißen Wochenende des TSV Daverden. Denn mit Stephan Meiners und Harald Lüthje stellte das Team HC Lok Sagehorn das mit Abstand älteste Torhütergespann. Und vor allen Dingen Meiners hatte im Finale gegen die Uni Magdeburg einen Sahnetag erwischt und mit seinen Glanzparaden in der ersten Hälfte maßgeblichen Anteil am verdienten 8:4-Erfolg.

„Das lief schon ganz gut“, stellte Meiners mit einem süffisanten Grinsen im Gesicht fest. „Aber es wurde mir auch einfach gemacht, denn die Deckung hat sehr gut gearbeitet.“ Ein dickes Lob gab es auch vom Oytener Sören Blumenthal, der für die Magdeburger auflief: „Das war unfassbar, was Stephan alles gehalten hat. Vielleicht sollte er künftig nur noch draußen spielen.“ Da aber auch seine Vorderleute die Magdeburger Deckung immer wieder aus den Angeln heben konnten, war nach Treffern von Timo Blau (2) und Marico Dumke (2) frühzeitig die Vorentscheidung gefallen – 4:0. Zwar kamen die Unistädter im Anschluss etwas besser ins Spiel, doch nach dem 6:4 beseitigten Glenn Rades und Blau mit seinem dritten Treffer zum 8:4 die letzten Zweifel. „In den vergangenen beiden Jahren lief es nicht ganz so gut. Dieses Mal hat aber alles gepasst“, freute sich Matchwinner Meiners. Auf den dritten Platz kam der TSV Daverden. Im Halbfinale hatte das Team von Ingo Ehlers unglücklich mit 9:10 nach Verlängerung gegen den späteren Turniersieger verloren. Das kleine Finale wurde dann kampflos gewonnen, da Daverden 98 mangels Spielern nicht mehr antreten konnte.

Bei den Damen A hatte sich der TSV Intschede für das Finale qualifiziert. Dort traf Michele Dahlendorf zwar zur 1:0-Führung, doch in der Folge übernahm das Team Jadebusenwunder das Kommando. Durch einen 6:0-Lauf war dann auch schnell alles entschieden, obwohl sich Intschede in der zweiten Hälfte mit Macht gegen die drohende Niederlage stemmte. Für eine Wende war es jedoch zu spät. Aber immerhin gelang mit dem 6:9 noch eine Resultatsverbesserung. Bei den Damen B behauptete sich der favorisierte TV Oyten mit 8:4 über den Lokalrivalen TSV Morsum.

Letztlich gab es nach den beiden anstrengenden Tagen ausnahmslos zufriedene Gesichter. „Wir hatten insgesamt 50 Mannschaften zu Gast. Dabei gab es kaum einmal Diskussionen auf dem Spielfeld. Das war sicherlich auch der guten Leistung unserer Schiedsrichter geschuldet“, resümierte Turnierleiter Ralf Felden. „Aber letztlich geht es bei unserem Turnier in erster Linie um den Spaß. Zumal sich viele Spieler ja auch schon aus etlichen gemeinsamen GWW-Jahren in Daverden kennen. Daher war alles sehr entspannt, sodass ich davon ausgehe, dass sich viele im nächsten Jahr wiedersehen.“

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