Däne dominiert gestern in der Dressur-Kür / Kritische Winter-Schulze

Martin Christensen wird Favoritenrolle gerecht

Verden - Von Jürgen HonebeinIn Abwesenheit der absoluten Dressurcracks, aber unter den Augen der Sponsorin Madeleine Winter-Schulze, wurde der in Hamburg lebende Däne Martin Christensen seiner Favoritenrolle im „Grand Prix Kür“, einer Dressurprüfung der Kl.

S***, vollauf gerecht und siegte auf dem zwölfjährigen braunen Wallach FBW De Vito mit 75,183 Prozent. Christensen wurde von allen drei Richtern zu Recht auf Platz eins gesetzt. Insgesamt waren sieben Paare am Start.

Sein in Württemberg gezogener Wallach ging wie schon beim Sieg im „Kurz Grand Prix“ ausgezeichnet auf die Hilfen seines Reiters ein und erledigte alle Aufgaben mit Bravour. Ob Piaffe oder Passage, ob fliegende Galoppwechsel oder die Grundgangarten, FBW De Vito und Martin Christensen waren überall Spitze und hinterließen bei den Richtern Ute von Platen, Bärbel Geppert und Alwin Dietrich einen hervorragenden Eindruck. „Es hat heute viel Spaß gemacht. Endlich habe ich es einmal geschafft, bei der VER-Dinale den Grand Prix zu gewinnen“, war der sympathische Däne nach seinem Ritt überglücklich.

Platz zwei ging an Cora Jacobs vom Reitverein Westerode. Ihr 13-jähriger Oldenburger Hengst Donee besaß seine Stärken im Trab und bei den fliegenden Galoppwechseln. Diese klappten bei dem sehr gut zusammengestellten Kürvortrag tadellos. Lohn dafür waren insgesamt 69,717 Prozent. Dritter wurde die Kanadierin Leonie Bramall, die schon seit Jahren in Deutschland lebt und für den RFV Isernhagen startet, mit 69,433 Prozent. Bramall gab mit ihrem 14-jährigen Schimmelwallach Märchenprinz ein tolles Bild ab, doch hatte der „Märchenprinz“ nicht seinen besten Tag erwischt, denn einige Aufgaben erledigte er nicht sauber. Die Kanadierin hatte an diesem frühen Morgen mit ihrem Wallach viel Arbeit.

Auch wenn die Reihenfolge auf den ersten drei Plätzen genau der vom „Kurz Grand Prix“ am Tag zuvor entsprach, war das Niveau um einiges höher. Dennoch sollte der Veranstalter überdenken, wie er den an sich hochkarätigen Dressurwettbewerb attraktiver gestalten kann. „Man sollte unbedingt schon im Vorfeld des Turniers einige starke Dressurreiter ansprechen“, lautet der gutgemeinte Tipp von „Dressur-Queen“ Madeleine Winter-Schulze.

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