Team-Manager Markus Nesemann spricht Trainer (noch) sein Vertrauen aus

Offermann aktuell kein Thema in Uphusen

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Noch genießt TBU-Coach Dennis Offermann (rechts) die Rückendeckung von Markus Nesemann.

Uphusen - Von Kai Caspers. Auch wenn Markus Nesemann kein Augenzeuge des 0:7-Debakels in Northeim gewesen ist, hat es doch seine Spuren bei ihm hinterlassen. „Ich habe schon mal besser geschlafen.

Damit sind wir aktuell am Tiefpunkt der Saison angekommen. Da gibt es auch nichts mehr zu beschönigen“, kündigte der Team-Manager des Fußball-Oberligisten TB Uphusen einige Gespräche in dieser Woche an. Doch nach dem peinlichen Auftritt der Mannschaft in blinden Aktionismus zu verfallen – für Nesemann war es (noch) keine Option. „Natürlich wird nach so einer Vorstellung als erstes über den Trainer diskutiert. Das ist der normale Gang. Auch wir haben uns dahingehend schon hinterfragt, sind aber der Überzeugung, dass Dennis der richtige Mann ist“, sprach der Team-Manager Offermann noch sein Vertrauen aus. „Er arbeitet akribisch mit dem Team und hat es für uns auch taktisch und spielerisch verbessert. Allerdings spiegelt sich das aktuell nicht im Ergebnis wider. Sollte sich das über kurz oder lang nicht ändern, wird es Gespräche geben müssen“, stellte Nesemann seinem Trainer keinen Freifahrtschein aus.

Das gleiche gilt auch für die Mannschaft. „Im Winter wird es personelle Veränderungen geben. Das ist schon sicher. Aber auch das wird uns nicht auf Anhieb wieder in die Erfolgsspur zurückbringen, wenn sich an der Einstellung nichts ändert. Denn das ist für mich das größte Problem“, verdeutlicht der Team-Manager des TBU. „Sicher kann man in Northeim auch mal verlieren. Aber nicht so. Das war einfach nur peinlich und nicht förderlich für die Außendarstellung des Vereins. Von daher wird es diese Woche auch ein Gespräch mit der Mannschaft geben, um ihr den Ernst der Lage aufzuzeigen“, erwartet Nesemann eine Reaktion im Heimspiel gegen Egestorf. „Natürlich hängen die Trauben gegen den Tabellendritten sehr hoch. Aber ich könnte selbst mit einer Niederlage leben, wenn dafür zuvor der gesamte Rasen umgepflügt wurde. Das müssen endlich alle begreifen, dass Kampf und Einstellung in jedem Spiel über 90 Minuten stimmen müssen“, nimmt der Uphuser in erster Linie seine erfahrenen Spieler wie Denis Spitzer, Sedat Yücel, Benjamin Titz und Saimir Dikollari in die Pflicht: „Sie müssen vorneweg marschieren und die anderen mitreißen. Anders geht es nicht. Denn trotz der katastrophalen Situation sind es aktuell auch nur drei Punkte zum ersten Nichtabstiegsplatz.“

Gelingt das jedoch nicht, dürfte es relativ schnell personelle Veränderungen in Uphusen geben. Das weiß auch Nesemann, zumal ihm dann auch die Argumente ausgehen dürften…

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