18-jähriger Schwimmer des TSV Achim sichert sich ein Stipendium in den USA

Markus Brunzel freut sich auf die neue Herausforderung

Sieht sein Stipendium in den USA nicht nur als sportliche Herausforderung: Der Achimer Schwimmer Markus Brunzel. - Foto: Lakemann

Achim - Von Björn Lakemann. Eines weiß Markus Brunzel vom TSV Achim ganz genau: „Für eine erfolgreiche Karriere im Schwimmsport fehlt es mir mit 1,79 Zentimetern einfach an der Größe.“ Dennoch hat der 18-Jährige Grund zur Freude, denn durch seinen 17. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse 1997 sicherte er sich ein Stipendium in den USA.

Dort steht dann vor allem der akademische Sektor in seinem Hauptfach Sportwissenschaft im Vordergrund. Die Idee bei Markus Brunzel reifte schon in der Oberstufe, als er ein Praktikum in Los Angeles absolvierte. Brunzel erklärt die Wahl des Canton College auf der Malone University: „Zum einen kenne ich dort schon Carolin Friedrich aus Rotenburg, die schon einiges für mich vorbereitet hat. Zum anderen gehört diese Universität zur Division zwei, die gute Sportstipendien bieten. Obwohl sich im Vorfeld sechs oder sieben Unis bei mir gemeldet hatten.“

In Sachen seiner Leidenschaft Schwimmsport, die Brunzel im Alter von fünf Jahren begann, bieten sich auf der anderen Seite des großen Teichs völlig neue Möglichkeiten. Aktuell hat der Bremer, der wegen der größeren Konkurrenzsituation nach Achim gewechselt ist, bei seinem neuen Verein wöchentlich fünf Wassereinheiten sowie eine auf dem Land zu absolvieren.

„Im Trockenen absolvieren wir Lauf- und Krafteinheiten als Ausgleich zur reinen Schwimmbelastung“, erklärt der 18-Jährige, der als Spezialstrecke die 200 Meter Schmetterling angibt. Zusammen mit den 400 Meter Lagen und 200 Metern Brust gilt das als kraftraubendste Distanz. Nur gut für Markus Brunzel, dass der Schwimmsport in den USA einen völlig andere Wertschätzung genießt. „Da gibt es mehr Motivation durch Teamgeist. Alle Sportler sind dabei“, freut sich der Schwimmer des TSV Achim über die Herausforderung.

Spätestens am 25. August soll er in den USA auf der Matte stehen. „Da stehen mir vier Jahre akademische Herausforderung bevor. Doch auch die persönliche Entwicklung, die Charakterbildung und natürlich das Schwimmtraining ist voll in meinem Fokus“, freut sich der Athlet über die kommende Neuorientierung in den nächsten vier Jahren.

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