Handball-Kreisoberliga: 30. Geburtstag – und nach 22:17 mit SG an der Spitze

Marks lässt das Feiern nicht

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Energische Julia Burchardt: In dieser Szene setzte sich die Riederin gegen Alina Block-Osmers (links) und Lena Meding durch – das Duell mit der SG Achim/Baden verlor sie mit dem MTV trotz ihrer vier Treffer mit 17:22. ·

Cluvenhagen - Es riecht nach Vorentscheidung im Titelkampf der Handball-Kreisoberliga nach zwei Kreisderbys. Der TSV Kirchlinteln verlor in Cluvenhagen, während der neue Spitzenreiter SG Achim/Baden beim Tabellenletzten MTV Riede beide Punkte mitnahm. Während der TSV Daverden bei der Niederlage in Bruchhausen-Vilsen eine anständige Leistung ablieferte, fand der TSV Morsum II bei der Pleite gegen die HSG Mittelweser keine Mittel.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - TSV Kirchlinteln 25:22 (12:12). „Endlich haben wir mal gezeigt was wir können. Eine super Deckung und wir hatten eine bessere Chancenverwertung“, freute sich HSG-Trainerin Svenja Vast. Obwohl ihr Team nach unsicheren Minuten mit 3:5 (10.) im Hintertreffen lag, bewies die Heimsieben Charakter. „Wir haben einfach zu viel verworfen, doch mit unseren reduzierten Möglichkeiten im Rückraum konnten wir wenig machen“, war Gäste-Trainer Sven Aschmies gar nicht so unzufrieden. Im zweiten Abschnitt hielt der Tabellenzweite bis zum 16:15 (38.) mit, doch vier Treffer am Stück sorgten für die Vorentscheidung. Alicia Becker machte fünf Minuten vor Ultimo mit dem 20:16 endgültig den Deckel drauf.

MTV Riede - SG Achim/Baden 17:22 (8:11). Schlecht sieht es aus für den Tabellenletzten, der nach erneutem personellen Aderlass nur noch zehn Spielerinnen zur Verfügung hat. „Der Gast war einfach schneller und uns ging die Luft aus“, konstatierte MTV-Übungsleiterin Michaela Feldmann, die nie eine Führung bejubeln konnte. Bis zum 14:14 (40.) hielt ihr Team mit, doch die folgende Auszeit von SG-Trainerin Anja Dumke sollte Früchte tragen. „Mir hat unsere Rückwärtsbewegung nicht gepasst. Deswegen habe ich meine Mädels aufgerüttelt“, erklärte die Gäste-Übungsleiterin ihre Maßnahme. Spätestens als die Dumke-Sieben 19:15 (47.) vorne lag, war mehr als die Vorentscheidung gefallen. Auf tolle zwei Tage blickt indes SG-Akteurin Helena Marks zurück. Erst feiert sie am Sonnabend eine rauschende Party anlässlich ihres 30. Geburtstages – und beim Match ließ sie ein starke Leistung folgen. „Gut gefeiert und gut gespielt“, gab ihre Trainerin mit einem Augenzwinkern zu verstehen.

TSV Morsum II - HSG Mittelweser 18:21 (7:10). Gäste-Trainer Uwe Haake, der eine Morsumer Vergangenheit hat, strahlte: „Ich denke, wir haben nachgelegt und einen verdienten Sieg eingefahren.“ So sah es auch Morsums Nele Katz: „Wir haben einen gebrauchten Tag erwischt.“ Bis zum 17:17 (48.) war alles offen, doch in der Folge schaffte der TSV nur noch ein Tor.

HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf - TSV Daverden 28:25 (14:12). „In der Summe haben wir zu viele Fehler produziert. Zudem fehlten uns Alternativen“, so Daverdens Trainer Marco Behrmann. Schon der Start ging daneben. Doch das 4:10 (15.) war keine zu schwere Hypothek. Beim 20:20 (47.) war wieder alles drin, doch zahlreiche Patzer brachen dem Gast das Genick. · bjl

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