Ironman 70.3: Wallerin beißt sich durch

Maren Kochta bei Premiere euphorisiert

Maren Kochta aus Walle beim Zieleinlauf des Ironman 70.3 in Duisburg.
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Pure Freude: Maren Kochta aus Walle beim Zieleinlauf des Ironman 70.3 in Duisburg – ihre Premiere.

Walle/Neddenaverbergen – Im Regen von Duisburg glücklich und zufrieden gefinisht: Maren Kochta aus Walle und Harm Tietje aus Neddenaverbergen erreichten beim Ironman 70.3 trotz widriger Wetterverhältnisse Zeiten, über die sich ungemein freuten.

Es war über die Ironman-Halbdistanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen gegangen.

Vor allem Maren Kochta zeigte sich hocherfreut über das Resultat – schließlich hatte sie das erste Mal überhaupt die Mitteldistanz in Angriff genommen. Nach 6:15:06 Stunden kam die 41-Jährige als 1214. der 1420 Starter im Wedaustadion ins Ziel, das war Rang 17 in der F40-44. „Eigentlich wollte ich nur unter sieben Stunden bleiben. Dass ich das so deutlich geschafft habe, überraschte mich doch ungemein“, sprudelte es aus der Wallerin heraus: „Die Glücksgefühle im Ziel waren unbeschreiblich.“

Harm Tietje froh über sturzfreie Radstrecke

Ihre einzige Erklärung für die Leistung: „Ich glaube, der Wettkampfmodus macht mich so stark, das ist was ganz anderes als im Training.“ Kochta blieb beim Schwimmen auf der Regattastrecke mit 43:35 Minuten schon zehn Minuten unter den „Übungszeiten“. Und ihre Radzeit von 3:04:58 Stunden ist umso höher zu bewerten, als dass nur im starken Regen gefahren wurde: „Das kenne ich von zu Hause so ja gar nicht. Aber ich habe mich durchgebissen.“ Um dann abschließend den Halbmarathon sogar in persönlicher Bestzeit von 2:11:47 Stunden zu rennen: „Das macht mich besonders stolz. Die letzten fünf Kilometer waren hart, aber man läuft wie im Tunnel und erlebt dann den Zieleinlauf richtig euphorisiert. Ich habe mich auf der ganzen Strecke wohlgefühlt.“

Ähnlich erging es Harm Tietje, der nach 5:46:10 Stunden als 106. der M50-54 finishte. Seine Schwimmzeit von 39:31 Minuten fand der Neddener top, bei den 2:56:19 Stunden auf dem Rennrad war er „froh, dass ich bei den Bedingungen sturzfrei durchgekommen bin. Man hat ja ständig kalte Oberschenkel.“ Beim Laufen (1:55:55) hatte Tietje das Gefühl, „noch zulegen zu können.“ Insgesamt war der Physiotherapeut überaus zufrieden: „Tolle Veranstaltung, die Coronamaßnahmen wurden klasse durchgeführt.“

Von Ulf Von Der Eltz

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