Verden schwebt nach vermeidbarer Niederlage in Rotenburg in akuter Abstiegsgefahr / „Spielerisch waren wir auf dem gleichen Niveau“

Marco Wahlers vermisst den Torabschluss – 0:1

Brenzlige Situation geklärt: Verdens Mirco Temp (r.) schlägt den Ball weg, bevor Yannik Malende (2.v.r.) zu nahe kommt. - Foto: Freese

Rotenburg - Helene Fischer ist out! Kerstin Ott ist in! Zumindest beim Rotenburger SV, aus dessen Kabine der Song „Die immer lacht“ dröhnte. Einige Meter weiter, am anderen Ende des Umkleidetraktes, herrschte indes Totenstille. Kein Wunder: Während der RSV nach dem doch recht schmeichelhaften 1:0 (1:0)-Derby-Heimsieg und den Patzern der Konkurrenz immer dichter an die Tabellenspitze der Fußball-Landesliga heranrückt, befindet sich der FC Verden 04 endgültig in akuter Abstiegsgefahr.

„Sicher ist uns das bewusst“, betonte Marco Wahlers, der rechte Verteidiger und Sprecher des Verdener Interimstrainer-Trios. „Wir müssen aber nicht auf die anderen gucken, sondern auf uns selbst.“ Das könnte angesichts des schiefen Tabellenbilder jedoch nicht reichen. Eintracht Cuxhaven etwa hat auf dem ersten Abstiegsplatz liegend bisher sechs Spiele weniger als die Allerstädter bestritten.

Solche Sorgen können dem RSV egal sein, auch wenn die Revanche für die 0:7-Hinspieschlappe vor rund 140 Zuschauern alles andere als überzeugend war. „Wir haben einfach keinen Zugriff auf das Spiel gehabt“, räumte Coach Jan Fitschen ein. „Vor einiger Zeit hätten wir so ein Spiel aber noch verloren. Jetzt machen wir ein dreckiges Tor und gewinnen.“

Das Tor war dabei auch bitter nötig und stellte den Spielverlauf in der 20. Minute doch ziemlich auf den Kopf. Bis dahin hatten sich die Gastgeber kaum vom Verdener Druck befreien können, agierten flatter- und fehlerhaft, brachten nur wenige Pässe zum Mitspieler und traten nicht gerade als Filigrantechniker auch – so oft, wie ihnen die Bälle vom Fuß hüpften. Letztlich reichte aber dieser eine sehenswerte Spielzug, den Yannik Malende einleitete. Clever steckte Tim Ebersbach mit einem „Tunnel“ durch die Beine von Waldemar Wart zu Kevin Klützke durch – und der Kapitän schob an Keeper Stefan Wöhlke vorbei.

Verden hatte zwar über weite Strecken ein optisches Übergewicht, nutzte dieses aber nicht aus. „Spielerisch waren wir auf dem gleichen Niveau wie Rotenburg, aber wir sind nicht zum Torabschluss gekommen“, monierte Marco Wahlers. Die beste Chance vereitelte RSV-Keeper Henner Lohmann gegen Achmed Turgay (8.). Hinzu kam, dass auch Referee Jonas Behrens (TSV Lamstedt) nicht auf die Wünsche der Verdener einging. Die hätten gerne einen Strafstoß bekommen, nachdem Klützke mit einem kleinen Schubser Patrick Zimmermann gestört hatte (25.).

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