TT-Landesliga: TV Oyten in Lüneburg besiegt / Semmler verliert Hit knapp

Marco Gluza: Erst eine Gala, dann reichlich Pech – 6:9

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Steuerte einen Einzelsieg bei: Arne Fichtner musste sich mit Oyten aber 6:9 in Lüneburg beugen.

Oyten - Erst nach langem Kampf knapp 6:9 besiegt: Die TT-Cracks des TV Oyten verloren in der Landesliga beim ESV Lüneburg – zogen aber durchaus ein positives Fazit. Sprecher Björn Drinkmann: „Ein Punkt war drin, aber unser oberes Paarkreuz konnte sich trotz sehr starker Leistung nicht belohnen.

Es bleibt die Erkenntnis, dass man bei den stärksten Teams der Liga mithalten kann.“ Mit einer ähnlichen Leistung erhofft sich der Aufsteiger am 27. Oktober (15 Uhr) einen Heimsieg gegen Werder Bremen II.

Neben Jonathan Feldt musste Oyten auch noch kurzfristig auf Gero Hocker (krank) verzichten, für ihn rückte Daniel Glüß in die Mannschaft. Diesmal startete die Doppel besser: Lediglich Fichtner/Kramer mussten sich dem starken Lüneburger Spitzendoppel geschlagen geben, der Gast führte 2:1. Dann folgte das Spiel des Tages. Im Duell der Hünen schlugen sich Johann Dell und Alex Semmler die Bälle nur so um die Ohren. Im ersten Satz vergab Semmler noch zwei Satzbälle und verlor 12:14. Drinkmann: „Es ging immer wieder hin und her mit zahlreichen Gegentopspins von drei bis vier Metern hinter der Platte, ehe Alex dann leider im fünften Satz 9:11 das Nachsehen hatte.“ Am Nebentisch machte Marco Gluza kurzen Prozess. In seinem stärksten Spiel der letzten Jahre schlug er Bomblat 11:5, 11:1, 11:6.

Nach der 4:3-Führung für den Neuling kam die schwächste Phase, denn auch Daniel Glüß unterlag Kratzke und Fabian Kramer hielt erstaunlich gut mit gegen Ferg, verlor aber nach vier knappen Sätzen zum 4:5. Gluza konnte seine starke Form gegen Dell nur im ersten und dritten Satz bestätigen. Ansonsten spielte der Lüneburger seine Erfahrung aus und zwang Gluza immer wieder zu Angriffsbällen mit zu hohem Risiko. Als dann Semmler gegen Bomblat verlor, stand Oyten beim 4:7 wieder mit dem Rücken zur Wand. Die Mitte sorgte mit zwei Punkten zum 6:7 wieder für Hoffnung. „Fabian Kramer sollte uns nun mit einem Sieg zumindest ins Doppel retten. Es sah auch gut aus, aber letztlich reichte es nicht“, bedauerte Drinkmann. Satz eins gewann der Oytener, lag dann 1:2 hinten und konnte im vierten Durchgang eine 9:5-Führung gegen Kratzke nicht ins Ziel bringen. Zwar hielt am Nebentisch Daniel Glüß in den Sätzen auch recht gut mit, aber die Klasse von Ferg setzte sich am Ende durch – und der TV Oyten hatte 6:9 verloren. · vde

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