NFV-Pokal: Oberligist TB Uphusen mit Coup

Marco Behrens behält den Durchblick

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Mirco Temp leistete sich beim gestrigen Pokaltriumph über den SV Meppen nahezu keine Fehler.

Uphusen - Von Kai Caspers. Um 21.05 Uhr gab es gestern Abend beim Fußball-Oberligisten TB Uphusen kein Halten mehr. Während der eine Teil der Mannschaft Siegtorschütze Saimir Dikollari auf den Fersen war, stürmte die andere Hälfte auf Marco Behrens zu.

Schließlich hatte der TBU-Keeper zuvor mit seiner Parade gegen Hiromu Watahiki den Grundstein zum 8:7 (0:0/1:1)-Erfolg nach Elfmeterschießen im NFV-Pokal gegen den Regionalligisten SV Meppen gelegt.

Und nachdem die erste Jubelarie auf Seiten des Turnerbundes verklungen war, hatte Uphusens Co-Trainer Sven Zavelberg auch bereits seinen Wunschkandidaten für das Viertelfinale ausgemacht: „Am liebsten hätten wir jetzt natürlich den VfL Osnabrück. Das wäre erstens eine tolle Belohnung für die Mannschaft. Außerdem ist die Hütte hier dann auch richtig voll.“

Dass die Meppener mit einem derart beherzt auftretenden Oberligisten nicht gerechnet hatten – das wurde vor allen Dingen in der zweiten Hälfte ganz deutlich. Zumal der Regionalligist die erste Halbzeit noch bestimmt hatte. Zwar vermochten die Gastgeber gut Paroli zu bieten, doch gerade in punkto Ballsicherheit und Tempo war der Favorit schon überlegen. „Das war schon ziemlich hart. Meppen hat uns alles abverlangt“, war TBU-Kapitän Oktay Yildirim dann auch froh, als die 90 Minuten endlich vorbei waren. Allerdings wussten die Gäste aus ihrer optischen Überlegenheit kein Kapital zu schlagen, offenbarten im Abschluss doch einige Probleme. Unter anderem vergab Timo Scherping in der 27. Minute völlig freistehend.

In der zweiten Halbzeit änderte sich dann jedoch das Blatt. „Ab der 60. Minute haben wir das Spiel sogar bestimmt. Ich denke, dass Meppen mit einer derartigen Gegenwehr nicht gerechnet hat. Daher kann ich meiner Mannschaft auch nur ein dickes Lob aussprechen. Zumal wir auch nach dem Rückstand den Kopf nur kurz in den Sand gesteckt haben und dafür letztlich auch verdient belohnt wurden“, war Uphusens Trainer Andre Schmitz natürlich extrem zufrieden. Hatte Meppens Selishta in der 51. Minute noch die Führung für den SV vergeben, hatte Mirco Temp nur kurz danach (56.) das 1:0 auf dem Fuß. In der 60. Minute bereiteten sich dann alle Anhänger des TBU auf den kollektiven Jubel vor. Wunderbar von Denis Spitzer bedient, lief Mirco Duhn alleine auf Meppens Keeper zu. Sein Abschluss landete zwar über Gommert, aber auch neben dem Tor. Und wie so oft im Fußball, sollte sich das rächen. Denn nachdem die Gastgeber auf der rechten Abwehrseite mal kurz die Übersicht verloren hatten, landete das Leder bei Max Kremer und der ließ sich nicht zweimal bitten – 0:1 (78.). Nur eine Minute später hätte Kremer für die Entscheidung sorgen müssen, vergab jedoch aus kürzester Distanz. Und das war augenscheinlich der Weckruf, den die Uphuser gebraucht hatten. Fortan drängten sie wieder auf den Ausgleich und wurden dafür auch belohnt. Nach einer Ecke von Mirco Duhn wurde der folgende Distanzschuss von Benjamin Titz zwar noch abgewehrt, doch den Abpraller beförderte Titz zum verdienten 1:1 ins Netz. Im fälligen Elfmeterschießen gaben sich die ersten sechs Schützen dann keine Blöße, ehe Meppens Watahiki gegen Behrens die Nerven versagten.

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