MTV Riede besiegt SV Pennigbüttel

Marc Müller setzt Quälerei ein Ende – 3:1

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Da stand Stefan Scholz goldrichtig und sorgte mit dem 1:0 für einen Start nach Maß. Dennoch entwickelte sich gegen Pennigbüttel ein schwaches Match, das Riede 3:1 gewann. ·

Riede - Von Ulf von der EltzEs gab nicht viel Positives für Uwe Bischoff – daher strich der Trainer des MTV Riede zu allererst das Ergebnis heraus: „Wir haben gewonnen und jetzt 16 Punkte auf dem Konto. Das ist schon fast unglaublich.“ Mit dem 3:1 (2:1)-Sieg über den SV Pennigbüttel setzten die Segelhorst-Kicker gestern Nachmittag ihren Erfolgskurs in der Bezirksliga fort und kletterten auf den dritten Tabellenplatz.

Was beide Teams den Fans boten, war jedoch schon an der Grenze zur Quälerei, es herrschte über weite Strecken Langweile – da brauchte es schon Aufmunterung via Mikro. „Die erste Halbzeit ging ja noch einigermaßen. Danach sind wir aber nicht in die Zweikämpfe gekommen“, monierte Uwe Bischoff. Der Coach mit ein wenig Ironie: „Es war halt ein Sonntag-Nachmittags-Wahl-Kick.“

Dass die Rieder als Sieger aus dieser Veranstaltung hervor gingen, hatten sie auch der Harmlosigkeit des nun Tabellenletzten zu verdanken. Keeper Marcel Bremer musste während der gesamten 90 Minuten nicht einmal ernsthaft eingreifen. Dabei hatten die Platzherren einen passablen Start mit der schnellen 1:0-Führung hingelegt: Ecke Dennis Knief, Volleyabnahme Stefan Scholz (6.). Thorben Maaß hätte nach einer guten halben Stunde erhöhen können, sein Schuss strich jedoch über den Kasten.

Als dann abermals Scholz per Strafstoß das 2:0 erzielte (41.) – Blumenthal hatte Knief gefoult – schien es ein ruhiger Nachmittag für den MTV zu werden. Aber kurz vor dem Halbzeitpfiff legte Frank Lindenberg den Pennigbütteler Marco Statz, den fälligen Strafstoß nutzte Krohn zum 2:1 (45.). Bezeichnend, dass diese beiden Standards her mussten, um die Fans wenigstens ein bisschen zu unterhalten.

In Halbzeit zwei dauerte es bis zur 72. Minute, ehe wieder so etwas wie Torgefahr aufkam: Der eingewechselte Nico Zumbruch nahm sich endlich ein Herz, ließ zwei Verteidiger stehen und prüfte mit einem harten Schuss Keeper Bötjer. Jetzt taute Riede noch einmal auf und besaß auch Chancen zur Entscheidung. Jakob Keller zielte zu hoch (76.), Scholz drosch die Kugel aus dem Hinterhalt vorbei (82.) und Zumbruch scheiterte zunächst an Bötjer und traf mit dem zweiten Versuch über den Kasten (85.). Der Quälerei ein Ende setzte dann Marc Müller, als er einen Querpass von Lindenberg, der an Freund und Feind vorbei strich, zum 3:1 verwertete (86.). Passend die Ansage des Treffers von Platzsprecher Siegfried Hoffmann: „Eine schwere Geburt.“

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