3. Liga: Oytens Torhüterin beim Sieg über Stade in Topform / Kohls: Arbeitssieg

Manuela Heise krönt ihre eigene Leistung – 34:30

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Auch bei Oytens Miriam Thamm wechselten sich Licht und Schatten ab. ·

Oyten - Von Kai CaspersZwei Minuten vor dem Ende krönte Manuela Heise gestern ihre überragende Leistung. War Stades Julia Lupke bis dato ohne Fehlwurf vom Punkt geblieben, scheiterte sie dieses Mal an Oytens glänzend reagierenden Torhüterin. Nicht von ungefähr kassierte Heise nach dem 34:30 (18:13)-Erfolg im Heimspiel des Handball-Drittligisten TV Oyten über den VfL Stade auch ein Sonderlob von Trainer Sebastian Kohls.

„Das war für mich eine Genugtuung. Nachdem ich zuletzt mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, war ich extrem heiß auf diese Partie“, erklärte Heise ihre eigene Leistung. Auch Kohls wollte gar nicht lange um den heißen Brei herumreden. Während der engagierte TVO-Coach von einem Arbeitssieg sprach und allen Spielerinnen eine Partie mit Licht und Schatten bescheinigte, schnalzte er nach Heises Auftritt förmlich mit der Zunge. „Was Ela heute gespielt hat, es ist mit einem Wort zu beschreiben – überragend!“

Dass sich Oytens Torhüterin für diese Partie einiges vorgenommen hatte, es wurde bereits in der Anfangsphase deutlich. Schon nach drei Minuten standen drei Paraden für Heise zu Buche. Da ihre Vorderleute, das galt in erster Linie für Lisa Rajes, das jedoch nicht zu nutzen wussten, leuchtete zu diesem Zeitpunkt in einer zunächst zerfahrenen Begegnung ein 0:0 von der Anzeigentafel. Erst die ehemalige Oytenerin Vanessa Nentwich brach den Bann und läutete mit dem 0:1 das Spiel ein. In der siebten Minute ging der favorisierte TVO durch Kim Pleß erstmals mit 3:2 in Führung. Erneut Nentwich glich zwar zum 3:3 aus, doch danach schaltete das Kohls-Team einen Gang hoch. Aus einer sicheren Deckung heraus wurde nun über die erste und zweite Welle ordentlich Druck gemacht. Und dem war der VfL augenscheinlich nicht gewachsen, denn in der 13. Minute hieß es bereits 9:3. Das war jedoch nicht gerade förderlich für das TVO-Spiel. „Für einige war es scheinbar zu einfach, denn nach der klaren Führung wurde merklich ein Gang zurück geschaltet“, begründete Kohls die folgende Schwächephase seines Teams. Dennoch ging es mit einem beruhigenden 18:13 in die Pause.

Nach dem Wechsel taute dann endlich auch Lisa Rajes auf Seiten des TVO auf und erhöhte mit ihrem ersten Treffer aus dem Rückraum (!) auf 19:13. Spätestens in der 45. Minute war dann mit dem 30:21 alles klar. „Nach der deutlichen Führung sind wir dann erneut in eine gewisse Lethargie verfallen. Das hat man besonders im Rückzugsverhalten gesehen“, monierte Kohls. Dennoch war er nach dem wichtigen Sieg nicht unzufrieden.

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