Triumph zum Saisonabschluss in Dresden

Mansour lässt Trainer Toni Potters erneut jubeln

Galopp-Trainer Toni Potters aus Achim mit Mansour.
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Triumph: Trainer Toni Potters mit Mansour. Archivfoto: Wächter

Achim – Auf der Galopprennbahn in Dresden-Seidnitz fand am Mittwoch der letzte Renntag der Saison statt. Besonders der Achimer Trainer Toni Potters konnte einen seiner bisher größten Erfolge in diesem Jahr und den ersten Sieg in der Listenklasse seit fünf Jahren feiern.

Das Highlight der sieben Prüfungen war mit dem großen Dresdner Herbstpreis nämlich ein Listenrennen über 2.200 Meter, das mit 22.500 Euro dotiert war. Das Rennen war außerdem die letzte Prüfung in diesem Jahr auf Listenebene in Deutschland. Es siegte der vierjährige Hengst Mansour aus dem Stall von Toni Potters, der in Achim-Bollen wohnhaft ist. Unter René Piechulek setzte sich Angelika Muntwylers Tai Chi-Sohn gegen acht starke Konkurrenten durch. Für Mansour war es bereits der dritte Sieg in diesem Jahr und der fünfte seiner Karriere. Allerdings war der Hengst das erste Mal auf einem derart hohen Niveau erfolgreich und sicherte sich somit auch das begehrte Blacktype.

„Schon Mansours Mutter gehörte mir, sie hat für mich acht Rennen gewonnen. Als sie Mansour als Fohlen bei Fuß hatte, ist sie nach einer Auseinandersetzung mit einem anderen Pferd umgekommen. Jetzt hat sich Mansour hier so toll präsentiert, das ist schon wahnsinnig emotional für mich“, freute sich auch Züchterin und Besitzerin Angelika Muntwyler.

Auch Werner Haustein sattelt einen Sieger

Doch nicht nur für Toni Potters endete der Renntag mit einem Erfolg, auch der aus Uesen stammende Werner Haustein sattelte einen Sieger. Im letzten Rennen des Tages, einem Altersgewichtsrennen über 1500 Meter, siegte Rennstall Rüdebuschs So Chivalry. Für den fünfjährigen Wallach war es der erste Treffer seit seinem Debütsieg am 22. April 2019. Danach startete er sogar im Deutschen Derby, wo er Neunter wurde. Im Sattel des Camelot-Sohnes saß der englische Nachwuchsreiter Gavin Ashton, der zu seinem zehnten Sieg in Deutschland in diesem Jahr kam.

„So Chivalry ist ein tolles Pferd. Der Sieg ging sehr leicht“, freute auch der Jockey sich nach diesem Rennen. Für Trainer Werner Haustein war es der dritte Treffer in dieser Saison. Dabei hätte es für ihn fast einen Doppelsieg gegeben, denn auch die von ihm trainierte Waleha zeigte mit einem zweiten Platz im Ausgleich IV über 1900 Meter eine tolle Leistung.  kk

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