Final-Four: SG verpasst im Endspiel gegen Fredenbeck Einzug in DHB-Pokal

Malmon trotz 30:35 stolz

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Seine fünf Treffer reichten nicht: Erik Gülzow verlor das Final-Four-Endspiel mit Achim/Baden 30:35 gegen Fredenbeck. ·

Achim - Von Jürgen HonebeinMit der erhofften Titelverteidigung hat es nicht geklappt. Trotz einer sehr engagierten Leistung unterlagen die Oberliga-Handballer der SG Achim/Baden im Endspiel des Final-Four-Turniers in der heimischen Gymnasiumhalle dem Drittligisten VfL Fredenbeck mit 30:35 (14:14).

„Ich bin trotzdem stolz auf meine junge Truppe, die alles gegeben und am Ende viel zu hoch verloren hat“, stellte Achim/Badens engagierter Trainer Tomasz Malmon fest. Im Halbfinale hatte sich seine Sieben erwartungsgemäß gegen Landesligist TuS Rotenburg glatt mit 32:23 (16:9) durchgesetzt. Fredenbeck hatte gegen Landesligist HSG Stedingen beim 35:16 (15:7) noch weitaus weniger Mühe gehabt.

Das Traumendspiel hielt dann auch, was es versprochen hatte. Beide Teams gingen 60 Minuten mit viel Ehrgeiz und großem Kampfgeist zu Werke, denn immerhin lockte ja auch das Erreichen der ersten Hauptrunde auf DHB-Ebene. Die SG schaffte zwar früh das 1:0 durch Fabian Balke, doch danach liefen die Gastgeber meist einem Rückstand hinterher.

Florian Block-Osmers konnte im Rückraum nicht wie gewohnt die Fäden ziehen und zudem wurde der privat verhinderte Tobias Fresse an allen Ecken und Enden vermisst. „Mit ihm hätte ich mehr Alternativen im Rückraum besessen“, bedauerte Tomasz Malmon.

So musste der Coach schon nach 15 Minuten (6:10) die erste Auszeit nehmen, um den Lauf der wurfgewaltigen Gäste zu unterbrechen. Danach fing sich der Oberligist tatsächlich und ging kurz vor der Pause durch den sicheren Siebenmeterschützen Ngadhnjim Xhafolli sogar mit 14:13 in Führung gehen. Zur Halbzeit hieß es aber 14:14.

Nach dem Wechsel schienen die Hausherren die Partie tatsächlich in den Griff zu bekommen, sie gingen 16:14 und 18:16 in Führung. Einige leichte Fehler führten aber dazu, dass der Drittligist durch vier Treffer in Folge zum 20:18 das Geschehen wieder an sich riss und die Führung nun nicht mehr abgab. Sieben Minuten vor Ultimo schaffte der junge Max Wiedemann von Linksaußen zwar noch einmal mit seinem sechsten Treffer das 27:27, doch danach gab sich Fredenbeck keine Blöße mehr. Immer wieder angetrieben vom Ex-Achimer Maciek Tluczynski, wurde ein 30:28 (56.) herausgeworfen. Über 32:28 gab es schließlich einen etwas zu hohen 35:30-Sieg.

Tore für SG Achim/Baden: Xhafolli (8/5), Wiedenmann (6), Gülzow (5), Denker (4), Block-Osmers (2), Balke (2), Podien (1), Zschorlich (1), Winkelmann (1).

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