Malmon-Team kann Springe nur eine Halbzeit ärgern / Aufsteiger bleibt weiter am Tabellenende

SG-Offensive fehlt die Power – 26:39

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Bezeichnend: Auch in dieser Szene gibt es für Achim/Badens Rückraumspieler Dennis Summa kein Durchkommen.

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Nichts zu holen gab es für Handball-Drittligist SG Achim/Baden im Heimspiel gegen HF Springe. Letztlich setzte es für die Gastgeber dann auch eine deutliche 26:39 (13:16)-Niederlage gegen den Titelaspiranten um Torhüter Ariel Panzer. Damit rangiert der Aufsteiger auch weiterhin am Tabellenende.

Für SG-Trainer Tomasz Malmon spiegelte das Ergebnis indes nicht ganz den Spielverlauf wieder. „In den ersten 40 Minuten habe ich ein Spiel auf Augenhöhe gesehen. Auf dieser Leistung können wir aufbauen“, vermochte der Pole dem Spiel noch etwas Positives abzugewinnen. Ins gleiche Horn stieß auch Routinier Patrick Denker. „Wir haben gezeigt, dass wir Handball spielen können. Aber leider reicht das nur für eine Halbzeit und nicht für 60 Minuten“, verwies der Linkshänder auf das bestehende Dilemma.

Die Probleme der SG – sie liegen weiterhin auf der Hand. Im Rückraum fehlt es einfach an der nötigen Power. Mit Ausnahme von Tobias Freese gibt es niemanden, der auch mal ein einfaches Tor aus der Fernwurfzone erzielen kann. Von daher ist das Malmon-Team in der Offensive viel zu leicht auszurechnen. Lediglich in der Anfangsphase wussten die Gastgeber den Favoriten einige Male mit gekonnten Anspielen an den Kreis zu überraschen. Nicht von ungefähr ging die SG sogar mit 7:5 (8.) in Führung. Die Gäste aus Springe wirkten in dieser Phase, sehr zum Ärger ihres ehrgeizigen Keepers Ariel Panzer, in der Defensive nicht gefestigt genug. Erst nach dem 10:11 (18.) wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle dann auch gerecht und gingen mit einem 16:13 in die Pause.

Nach dem Wechsel machte sich dann auf Seiten der SG der dünne Kader mehr und mehr bemerkbar. Während die Gäste immer wieder frisches Personal von der Bank bringen konnten, schwanden dem Team von Tomasz Malmon doch deutlich sichtbar die Kräfte. Das zeigte sich ganz besonders in der Offensive, die kaum noch Druck auf die HF-Deckung entwickelte und sich diverse Male einem Zeitspiel gegenüber sah. Auch in der Deckung wurden die Beine nun deutlich langsamer. Das wussten die Gäste in Person von Claus Karpstein und Marius Kastening bestens zu nutzen. Immer wieder kamen sie aus dem Rückraum frei zum Wurf und erzielten einfache Tore. „Eigentlich wollten wir so über die gesamten 60 Minuten spielen. Aber das ist uns nicht gelungen“, verdeutlichte Springes Coach Sven Lakenmacher. Aber auch so konnte er sich früh zurücklehnen, hatte seine Mannschaft spätestens mit dem 30:22 (50.) gegen nun überforderte Gastgeber endgültig für klare Verhältnisse gesorgt.

Auch wenn Springe kein Maßstab für die SG sein darf, muss sich das Team um Trainer Tomasz Malmon trotz des dünnen Kaders einiges einfallen lassen, wenn es den Anschluss ans Mittelfeld schaffen will.

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