SG deklassiert Habenhausen II mit 32:13

Malmon-Team gewinnt Finale

Sottrum - Oberligist SG Achim/Baden wurde beim Handballturnier des TV Sottrum seiner Favoritenrolle vollauf gerecht und siegte im Endspiel mit 32:13 (17:7) gegen Klassenpartner ATSV Habenhausen II.

Das Spiel um Platz drei gewann der FTSV Jahn Brinkum mit 34:25 (17:11) gegen den TuS Rotenburg. Im Spiel um Platz sieben gab es für Verbandsligist TSV Daverden auch im vierten Turnierspiel eine Niederlage. Der Titelverteidiger unterlag dem Landesligisten HSG Verden Aller mit 27:28 (17:10)

Das Endspiel war von der ersten Minute an eine einseitige Angelegenheit. Im Gegensatz zum Gruppenspiel (34:31) ließ die SG nur wenig zu und führte durch schnelles Angriffsspiel und eine konzentrierte Abwehrleistung zur Pause bereits mit 17:7. Nach dem Wechsel hielt die Überlegenheit des Teams von Tomasz Malmon an, das ohne einmal gefordert worden zu sein über ein 23:9 überlegen mit 32:13 gewann. Bis auf Torhüter Daniel Voß und Jacob Winkelmann waren alle Akteure der SG unter den Torschützen. Je fünfmal erfolgreich waren mit Erik Gülzow, Florian Block-Osmers und Tobias Freese gleich drei Spieler. Habenhausen II schien noch vom Kraftakt des Vortages müde, als im Halbfinale gegen Landesligist Rotenburg aus einem 11:16-Rückstand noch ein 31:27-Sieg gemacht wurde. Im Halbfinale hatte Achim/Baden einen Tag zuvor keine Mühe gehabt, um Verbandsligist Jahn Brinkum mit 34:25 (21:13) zu schlagen. Nach einer schnellen 3:0-Führung geriet der Sieg der SG zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Der Vorsprung in der zweiten Halbzeit betrug bis zu zwölf Toren (30:18). Mit neun Treffern war in diesem Spiel Tobais Freese wieder einmal erfolgreichster Torschütze.

Im Spiel um Platz sieben ließ sich Daverden gegen Verden-Aller nach einer 17:10-Halbzeitführung mit 27:28 noch die Butter vom Brot nehmen. „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, aber nach der Pause war meine Mannschaft völlig platt. Zwar wäre ein Sieg für die Moral sehr gut gewesen, aber wir müssen erst in vier Wochen richtig fit sein. Bis dahin ist noch viel Zeit“, brach bei Daverdens Trainer Thomas Panitz keine Panik aus. Jens Haase, neuer HSG-Coach, freute sich natürlich über den ersten Sieg mit seiner Mannschaft: „In der ersten Halbzeit haben wir zu viele leichte Tore kassiert. Nach dem Wechsel haben wir den Ball viel länger laufen lassen und waren dadurch sicherer. Nach der neunten Trainingseinheit innerhalb von zwölf Tagen war das eine gute Leistung. Darauf lässt sich aufbauen“, befand Haase. Nach dem 10:17 glich die HSG zehn Minuten vor dem Abpfiff zum 23:23 aus und gewann noch knapp mit 28:27. · jho

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