Niclas Schanthöfer sichert Oberligist SG Achim/Baden den 30:29-Zittersieg über Bremervörde

Malmon-Team bleibt Déjà-vu erspart

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Auch in dieser Szene verlädt Achim/Badens Youngster Erik Gülzow ganz gekonnt Bremervördes Keeper. ·

Von Kai CaspersACHIM/BADEN · Nach dem 30:29 (15:13)-Zittersieg über den TSV Bremervörde herrschte auf Seiten des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden eine Stimmung, als hätte das Team von Trainer Tomasz Malmon soeben die Meisterschaft perfekt gemacht. Dabei war es für die SG nur der erste Schritt auf dem Weg in Richtung Titel, für den Niclas Schanthöfer mit seinem Treffer acht Sekunden vor dem Ende verantwortlich zeichnete.

Nicht von ungefähr war SG-Coach Tomasz Malmon im Anschluss auch extrem erleichtert. Schließlich hatte er die Niederlage zum Saisonauftakt in der vergangenen Saison noch nicht vergessen. „Ich bin froh, dass uns ein Déjà-vu erspart geblieben ist. Bremervörde war der erwartet harte Gegner und hat uns das Leben extrem schwer gemacht“, freute sich der Pole über das Erfolgserlebnis.

Vor allen Dingen zu Beginn der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber doch einige Probleme mit der aggressiven Deckung der Bremervörder. Diese mussten zwar auf den groß gewachsenen Kreisläufer Marcus Hölling verzichten, setzten mit der offensiven 3:2:1-Formation jedoch immer wieder Nadelstiche. Hinzu kam, dass Malmon bereits frühzeitig umstellen musste, da Kevin Podien nach nur acht Minuten bereits mit Rot vom Feld musste. Eine harte Entscheidung. Als die Gäste dann eine Schwächephase der SG nach dem 4:4 zum 9:5 (14.) nutzten, sah sich der SG-Coach bereits frühzeitig zum Handeln gezwungen – Auszeit. In dieser hatte Malmon dann augenscheinlich die richtigen Worte gefunden, denn vor allen Dingen die Deckung agierte in der Folge wesentlich konzentrierter. Selbst die Tatsache, dass Spielmacher Florian Block-Osmers nach einem Zusammenprall mit seinem Gegenspieler frühzeitig (20.) auf die Bank musste, vermochte die stärkste SG-Phase nicht zu verhindern. Bis zur Pause hatten die Gastgeber die Partie gedreht und gingen mit einem 15:13 in die Kabine.

Nach dem Wechsel hatte es dann den Anschein, als sollte die SG die Begegnung endgültig im Griff haben – 26:23 (51.). Doch weit gefehlt. Bremervörde fand erneut zurück ins Spiel und glich kurz vor dem Ende zum 29:29 aus – Auszeit SG. Acht Sekunden vor dem Ende gelang Niclas Schanthöfer dann der entscheidende Treffer, da der abschließenden Freiwurf von Adnan Salkic von den Gastgebern geblockt wurde und damit das Déjà-vu gerade noch verhindert wurde.

Tore SG Achim/Baden: Gülzow (7), Denker (5), Xhafolli (5/4), Freese (4/3), Schanthöfer (4), Mühlbrandt (3), Zschorlich (2).

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