Macht Verden-Aller den TSV Daverden vorzeitig zum Meister?

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Gibt die Richtung vor: HSG-Coach Sascha Kunze. 

Oyten – Bereits heute Abend erwartet Handball-Landesligist TV Oyten den SV Beckdorf und will mit einem Sieg den vierten Platz weiter im Fokus behalten. Vor einer vermeintlich einfachen Aufgabe steht Spitzenreiter TSV Daverden beim TV Gut Heil Spaden, der bereits als Absteiger feststeht. In eigener Halle erwartet die HSG Verden-Aller den Rangzweiten TV Schiffdorf.

TV Oyten - SV Beckdorf II (heute, 20.30 Uhr). Vor dem Duell gegen Beckdorf gilt es für die Oytener einen herben Verlust zu beklagen, denn Rückraumschütze Chris Ole Brandt wechselt zur kommenden Saison nach reiflicher Überlegung zum Oberligisten TuS Rotenburg. Daher hofft TVO-Trainer Jürgen Prütt, dass es der Youngster in den verbleibenden Spielen noch einmal krachen lässt. Dabei will er den Tabellenvorletzten keinesfalls unterschätzen. „Kommt die Truppe in Bestbesetzung, wird es knifflig. Falls nicht, sind wir klarer Favorit.“ Personell gibt es beim TVO keine großen Probleme, denn auch Keeper Harald Lüthje hat sich wieder fit gemeldet. Somit hat Prütt die Qual der Wahl. Ob er erneut auf Akteure aus der A-Jugend zurückgreift, ließ er offen. „Eigentlich ist unsere Saison gelaufen. Somit setzten wir vermutlich unseren Herrenapparat ein.“

TV Gut Heil Spaden - TSV Daverden (Sbd., 18 Uhr). Die Spadener, die ihre Mannschaft zurückziehen und somit als Absteiger feststehen, können befreit aufspielen. Darin könnte die Gefahr für den großen Favoriten aus Daverden bestehen. Dennoch wäre alles andere als ein Sieg natürlich eine große Enttäuschung, zumal schon das Hinspiel deutlich mit 40:19 gewonnen wurde. „Da brauchen wir nicht drüber reden. Das muss für uns ein Pflichtsieg sein“, lässt Trainer Ingo Ehlers dann auch keine zwei Meinungen gelten. Dabei setzt er auf eine gute Deckung und ein schnelles Umschalten. Allerdings wird der Spitzenreiter auf Patrick Bartsch (beruflich verhindert) verzichten müssen und hinter dem Einsatz von Linksaußen Patrick Tielitz (Fußverletzung) steht ein Fragezeichen.

HSG Verden-Aller - TV Schiffdorf (So., 15 Uhr). Beim 24:24 im Hinspiel hatten die Verdener für eine faustdicke Überraschung gesorgt. „Das hatte uns keiner zugetraut. Um das zu wiederholen, müssen wir in der Deckung kompakt stehen. Darüber hinaus gilt es Ballverluste zu vermeiden, um die Schiffdorfer nicht zu ihrem starken Tempospiel kommen zu lassen“, hofft Verdens Trainer Sascha Kunze auf einen ähnlichen Kraftakt. Verzichten muss er dabei jedoch auf drei Spieler. Für Malte Fuhrmann ist die Saison nach Knieverletzung gelaufen, Björn Fechner ist beruflich verhindert und bei Tobias Albert steht die eigene Hochzeit an. An Engagement des Tabellenneunten wird es sicher nicht mangeln, um dem Rangzweiten ein Bein zu stellen. Kunze: „In den verbleibenden drei Saisonspielen wollen wir noch so viele Punkte wie möglich eintüten.“ Und sollten die Gastgeber tatsächlich als Sieger vom Parkett gehen, könnte das gleichbedeutend mit der vorzeitigen Meisterschaft für Daverden sein. „Aber darum geht es uns nicht“, wäre das für Kunze lediglich ein Nebenaspekt.  bjl

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