Luttumer neuer Europameister im Sprint-Duathlon der AK 55-59

Siedlitzki setzt sich EM-Krone auf

Endlich geht der Traum in Erfüllung: Der Luttumer Christian Siedlitzki triumphierte bei der Duathlon-EM und komplettierte damit seinen Medaillensatz.
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Endlich geht der Traum in Erfüllung: Der Luttumer Christian Siedlitzki triumphierte bei der Duathlon-EM und komplettierte damit seinen Medaillensatz.

Der Luttumer Ausdauersportler Christian Siedlitzki hat sich seinen Traum erfüllt. Im rumänischen Targu Mares sicherte er sich in der Altersklasse 55-59 den Titel über die Sprintdistanz.

Luttum – Als Christian Siedlitzki die Ziellinie im rumänischen Targu Mures überquerte, riss der Ausdauersportler aus Luttum jubelnd die Arme in die Höhe. Aus gutem Grund. Denn der 55-Jährige hatte seinen Worten im Vorfeld der Duathlon-Europameisterschaften Taten folgen lassen. Über die Sprintdistanz (5 km Laufen/20 km Radfahren, 2,5 km Laufen) holte der gebürtige Österreicher nicht nur die angekündigte Medaille, sondern sicherte sich in der Altersklasse 55-59 mit einer Zeit von 1:01,54 Stunden sogar den Titel.

Siedlitzkis Medaillensammlung ist nun komplett

„Für mich geht damit ein Traum in Erfüllung. Nicht nur, dass ich nach einem Jahr Pause endlich wieder einen Wettkampf bestreiten durfte, sondern vielmehr die Tatsache, dass es bei den Europameisterschaften nun auch mit der Goldmedaille geklappt hat. Das ist einfach nur unfassbar“, sprudelte es aus Christian Siedlitzki heraus. Vor zwei Jahren hatte der Luttumer in Targu Mures den Titel noch denkbar knapp verpasst. Nun aber ist seine Medaillensammlung nach drei Silber- und vier Bronzemedaillen endlich komplett.

Klar, ich habe mich gut gefühlt. Aber wo ich mit meinen Leistungen dann aktuell stehe, konnte ich natürlich nicht einschätzen.

Christian Siedlitzki

Auch wenn Siedlitzki den ganzen Winter hart an seiner Grundlagenausdauer gearbeitet hatte, fehlte ihm durch die Corona-Pandemie natürlich die nötige Wettkampfhärte. „Klar, ich habe mich gut gefühlt. Aber wo ich mit meinen Leistungen dann aktuell stehe, konnte ich natürlich nicht einschätzen“, verwies der Luttumer auf den letzten Wettkampf im Juli des vergangenen Jahres. Dennoch ging er optimistisch an den Start, obwohl es von Beginn an gleich richtig zur Sache ging. Denn auf den ersten Kilometern wurden Zeiten von 3:35 Minuten gelaufen. „Das war eigentlich viel zu schnell. Und mein Körper war damit auch gar nicht einverstanden“, erklärte Siedlitzki. Aber der Luttumer bis auf die Zähne und absolvierte die 5 Kilometer in 18:19 Minuten. Damit hatte sich der Österreicher schon ein kleines Polster auf Jörg Dani (19.43) geschaffen, welches er durch einen schnellen Wechsel aufs Rad noch einmal um 18 Sekunden ausbaute. Das Radfahren (5 Runden a 4 km) war nicht rhythmisch, kurvig und mit zwei Anstiegen gespickt. Dazu setzte noch ein leichter Nieselregen ein, der die 300 Meter lange Passage mit Kopfsteinpflaster zusätzlich erschwerte. Siedlitzki: „Um nicht zu stürzen, musste ich da schon viel Tempo herausnehmen.“ Dennoch verteidigte er nach 34:28 Minuten seinen Vorsprung gegenüber dem zeitgleichen Verfolger Dani. Weitere 34 Sekunden holte Siedlitzki jedoch beim nächsten Wechsel zum abschließenden 2,5 Kilometer Lauf heraus. Doch auch im Gefühl des sicheren Sieges gab der Luttumer weiter Vollgas und hatte nach 7:39 Minuten am Ende knapp drei Minuten Vorsprung auf Dani.

Nächstes Ziel ist die Titelverteidigung bei den österreichischen Meisterschaften

Siedlitzki: „Ich bin überglücklich über meine erste Goldmedaille bei Europameisterschaften. Jetzt werden Kräfte gesammelt und sich auf das nächste Ziel vorbereitet. Denn Mitte August starte ich bei den österreichischen Meisterschaften im Triathlon und habe mir dort die Titelverteidigung auf die Fahnen geschrieben.“  kc

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