Eingriff bei Karateka für 17. Dezember geplant

Stanislav Littich: OP kurz vor Heiligabend

Verdens Karateka Stanislav Littich und Trainerin Ulrike Maaß sitzen im Umkleideraum.
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Während Team und Bundestrainer bereits ihre WM-Koffer packen, sitzt der Verdener Karateka Stanislav Littich mit Trainerin Ulrike Maaß im Umkleideraum der Schulsporthalle und reflektiert die Ereignisse.

Verden – Es sollten seine Weltmeisterschaft und der krönende Jahresabschluss in seiner Karriere werden. Doch Stanislav Littichs Teilnahme an der Karate-WM in Dubai, die ab diesem Dienstag steigt, ist bekanntlich geplatzt. Der Verdener Bushido-Kämpfer hatte sich am 31. Oktober während der DM in Meppen im Finalkampf so schwer verletzt, dass er mehrere Monate pausieren muss, zumal er auch um eine Operation nicht herumkommt.

Für den 20-Jährigen eine bittere Erkenntnis, die er erst einmal verdauen muss. „Ein Traum ist von einer zur anderen Sekunde geplatzt”, sagt Littich anderthalb Wochen nach der folgenschweren Verletzung. „Er ist natürlich ganz schön geknickt und sehr enttäuscht, dass er die WM und diese Chance verpasst”, fügt Trainerin Ulrike Maaß hinzu, die von den Ereignissen ebenso betroffen scheint. „Das linke Bein ist stark lädiert. Innenband und Kreuzband sind gerissen, auch der Meniskus ist beschädigt“, zählen Sportler und Trainerin Details der Verletzungen auf, die nach umfangreicher Diagnose für Ernüchterung in der zuvor euphorischen Stimmung sorgten.

Volles Training für Littich erst Ende des Winters

Schließlich hat sich Littich nach Einschätzung von Maaß gerade in „Topform” befunden und hätte somit gute Chancen gehabt, in Dubai erfolgreich aufzutrumpfen. Nun wird er voraussichtlich erst Ende des Winters wieder voll ins Training einsteigen können und muss sich bis dahin mit auf den Oberkörper fokussierten Trainingseinheiten fit und in Form halten. Denn der junge Mann weiß: Jammern bringt nichts und der Blick nach vorne und die Akzeptanz der Situation bringen möglicherweise auch ein Stück Zuversicht. „Auf den 17. Dezember ist jetzt erst einmal die OP terminiert“, erzählt Littich. Die finde auf Empfehlung des Bundestrainers in Rostock statt – danach werde sich voraussichtlich die sportliche Reha-Maßnahme in Regensburg anschließen. Mit einer Schuldfrage möchten sich auf Nachfrage dieser Zeitung weder Littich noch Maaß aufhalten. „Mein Bein ist plötzlich weggeknickt. Niemand war daran beteiligt“, sagt der Karateka: „Es gibt keine Schuld, ebenso gut möglich, dass mein Knie schon im Vorfeld angeknackst war.“

Von Christel Niemann

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