Start in die Fußball-Kreisliga (Teil 2)

Langwedel II: Lindhorsts Luxusproblem

Viktor Heidt (rechts) und Jan-Ole Ernst vom Fußball-Kreisligisten FSV Langwedel-Völkersen II in Aktion.
+
Langwedels Viktor Heidt (rechts) und Jan-Ole Ernst haben sich dafür entschieden, in Zukunft erst einmal nur noch in der Reserve aufzulaufen.

Verden/Achim – Am Freitag startet die Fußball-Kreisliga in die Saison 2021/’22. Nachdem wir bereits die ersten Vereine vorgestellt haben, folgt nun Teil zwei.

Auch bei der Reserve vom FSV Langwedel-Völkersen hat Trainer Sascha Lindhorst einen großen Kader zusammen. Mit Viktor Heidt und Jan-Ole Ernst bekommt er dabei zwei Spieler aus der 1. Herren dazu. Und mit Samuel Dietzel vom TSV Bassen einen ehrgeizigen Akteur, der sich laut Lindhorst „schnell in die Gemeinschaft eingefügt hat und im Offensivbereich schnell weiterhelfen wird.“

Dazu haben die Schwarz-Roten mit Daniel Zoll, Frederik Popp, Hauke Storjohann und Sören Dargel noch vier Spieler aus der U19 mit im Kader. In Nick Edelberg hat Lindhorst indes nur einen Weggang zu verkraften. Und dieser ist für ihn erfreulich, denn Edelberg hat den Sprung in den Kader der eigenen Bezirksliga-Elf geschafft. Lindhorst: „Das ist natürlich auch in gewisser Weise unser Auftrag. Junge Spieler sollen sich in der Kreisliga entwickeln und sich dann eventuell auch für die erste Mannschaft empfehlen“. Aktuell hat man noch sechs Spieler, die sich in einer längeren Verletzungsphase befinden, aber wenn diese zurückkehren, verfügen die Langwedeler über einen sehr breiten Kader.

Im Pokal konnte die FSV-Reserve dank des späten Ausgleichs von Matthias Cordes und dem Sieg nach Elfmeterschießen gerade noch so eben das Ausscheiden beim SVV Hülsen II verhindern. Für Langwedel dürfte es ein Platz im gesicherten Mittelfeld werden.

Henning Breves und Benjamin Nelle vor schwerer Saison

Für zwei Mannschaften, die in den vergangenen Jahren oben mitgespielt haben, könnte es diesmal eine schwere Saison werden. Sowohl der FC Verden 04 II als auch der TSV Uesen hatten eine eher durchwachsene Saisonvorbereitung mit einigen Spielausfällen und jeweils dem Ausscheiden aus dem Kreispokal.

Die Uesener haben den Kader wie schon in den Vorjahren zum Großteil zusammengehalten. Mit Marvin Wasmuth (FSV Langwedel-Völkersen), Felix Gutzeit (Leipzig), sowie Tim Silling und Andre van Freeden (beide TSV Etelsen II) hat Trainer Benjamin Nelle neues Spielermaterial dazubekommen. Das Aufgebot komplettieren aus der eigenen U18 Nick Schmock, Ilhan Kizilboga, Tobias Mühlensteg, Patrick Schwender und Niklas Schuler. „Wir müssen erst einmal wieder richtig reinkommen und eine eingespielte Mannschaft finden. Eine bestimmte Platzierung haben wir nicht herausgegeben. Je nachdem, was die Saison so hergibt, könnte ein Platz in den Top Fünf drin sein“, befindet Nelle.

Bei den Verdenern muss Henning Breves das Erbe von Oliver Rozehnal antreten. Neben dem Trainer (FC Walsede) haben sich mit Christoph Gerdes (Lohberg) und Julian Gürlich (Dauelsen) zwei Spieler wieder ihren Heimatvereinen angeschlossen. Cherno Baldeh (Ziel unbekannt) und Aaron Kailasam (Pause) sind ebenfalls nicht mehr dabei. Dafür hat Breves mit Muhamed und Amer Özer zwei Rückkehrer vom SVV Hülsen wieder an Bord. „Wir wollen in der Kreisliga eine gute Rolle spielen“ hofft Co-Trainer Dennis Neumann. Für die oberen Regionen aus den Vorjahren dürfte es wohl dieses Mal nicht reichen. Eher muss das Team alles daran setzen, dass es nicht in den Abstiegsstrudel gerät.

Ziad Leilo: „Schnell die 15 Neuzugänge integrieren“

Drei Vereine, für die es wahrscheinlich von Anfang an um den Klassenerhalt gehen wird, sind der SV Baden, der SV Hönisch und auch der TSV Fischerhude-Quelkhorn II. Die Badener haben ihre Stärken sicherlich im Sturmzentrum. Mit Denis Rogosin, Diyar Undav und vor allem Torjäger Erdal Yüksel verfügen sie über eine große Qualität. Allerdings ist der Kader von Tim Schwentke vergleichsweise dünn besetzt, sodass es im späteren Saisonverlauf zu Problemen kommen könnte.

Ähnlich sieht es aktuell auch beim SV Hönisch aus. Nach dem Weggang vom langjährigen Trainer Ricardo Seidel sind gleich sieben Spieler zum TSV Lohberg gefolgt. Neu-Coach Abdu Nasraoglu warf nach nur wenigen Wochen wieder hin, sodass man sich wieder auf Trainersuche befindet. So lange stehen der sportliche Leiter Ziad Leilo und der 1. Vorsitzende Wolfgang Zehl auf der Kommandobrücke. „Wir müssen schnell die 15 Neuzugänge integrieren und hoffen, dass wir zum Punktspielauftakt eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen“, teilte Leilo mit. Aufgrund dieser widrigen Umstände kommt die holprige Vorbereitung nicht gerade unerwartet.

Am ersten Spieltag empfangen die Hönischer den TSV Fischerhude-Quelkhorn II. Die Bezirksliga-Reserve hat sich zwar in der ersten Runde des Kreispokals, auch dank zahlreicher Unterstützung aus der Ersten, klar 5:2 beim TSV Blender durchgesetzt, überzeugte in den Vorbereitungsspielen aber sonst noch gar nicht. Da steht Trainer Reiner Seeger vor der großen Aufgabe, den Abstieg zu verhindern. In der Vorsaison konnte die Wümme-Elf die Spiele vor dem Abbruch (2:1 gegen den TV Oyten II und 4:3 gegen den TSV Bassen II) gewinnen. Da gilt es für das Seeger-Team anzuknüpfen.

Von Björn Drinkmann

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

Schlemmen im Sommer: Entdecken Sie kreative Rezepte im Magazin „Küchengeheimnisse“

Schlemmen im Sommer: Entdecken Sie kreative Rezepte im Magazin „Küchengeheimnisse“

Der STERNGLAS Topseller im exklusiven Deal - 50 Euro sparen!

Der STERNGLAS Topseller im exklusiven Deal - 50 Euro sparen!

Meistgelesene Artikel

Frank Neubarth verlängert: „Es passt einfach alles“

Frank Neubarth verlängert: „Es passt einfach alles“

Frank Neubarth verlängert: „Es passt einfach alles“
FSV mit Zambrano und auch Throl

FSV mit Zambrano und auch Throl

FSV mit Zambrano und auch Throl
MoIn Wesermarsch sichert sich den Wanderpokal

MoIn Wesermarsch sichert sich den Wanderpokal

MoIn Wesermarsch sichert sich den Wanderpokal
Maja Selmikat kehrt nach Morsum zurück

Maja Selmikat kehrt nach Morsum zurück

Maja Selmikat kehrt nach Morsum zurück

Kommentare